Der Friedensweg gehört zu den bedeutendsten Weitwanderwegen der Alpen: ein 520 km langer Pfad, der den Stilfserjochpass mit der Marmolata verbindet und der ehemaligen italienisch‑österreichischen Front des Ersten Weltkriegs folgt. Natur, Erinnerung und Kultur verschmelzen hier zu einem einzigartigen Erlebnis. Der gesamte Weg ist mit dem Symbol einer weißen Taube markiert, auf Holz oder Fels gemalt.
Ein historischer Weg zwischen Schützengräben, Militärstraßen und Freilichtmuseen
Entlang der Route begegnet man vielen Schauplätzen des Ersten Weltkriegs:
- ehemaligen Militärstraßen
- Schützengräben, Stellungen und restaurierten Befestigungen
- Aussichtspunkten und historischen Grenzmarkierungen
Zwischen 1986 und 1990 wurde der Weg von der Autonomen Provinz Trient umfassend restauriert, viele Anlagen wurden zugänglich gemacht und die Beschilderung erneuert. Zum 100‑jährigen Gedenken erfolgten weitere Instandhaltungsarbeiten.
Die sieben Hauptabschnitte des Friedenswegs
1) Tonale – Adamello (2 Tage)
Passo Tonale → Rifugio Mandron → Rifugio Carè Alto
2) Adamello – Val Rendena, Giudicarie und Concei (7 Tage)
Rifugio Carè Alto → Rifugio Trivena → Lardaro → Rifugio Pernici
3) Ledrotal – Oberer Gardasee (3 Tage)
Rifugio Pernici → Riva del Garda → Nago → Rifugio Damiano Chiesa
4) Rovereto und Vallagarina (7 Tage)
Rifugio Damiano Chiesa → Mori → Ronzo Chienis → Rovereto → Rifugio Monte Zugna → Rifugio Fraccaroli → Rifugio Achille Papa → Rifugio Lancia
5) Hochebenen von Folgaria, Lavarone und Luserna (4 Tage)
Rifugio Lancia → Passo Coe → Carbonare → Luserna → Passo Vezzena
6) Valsugana – Lagorai (6 Tage)
Passo Vezzena → Caldonazzo → Vetriolo Terme → Campestrini → Rifugio Carlettini → Rifugio Refavaie → Passo Rolle
7) Fleimstal und Fassatal (3 Tage)
Passo Rolle → Passo San Pellegrino → Rifugio Contrin → Passo Fedaia