Friaul-Julisch-Venetien

Friaul-Julisch-Venetien ist die östlichste Region Italiens. Es grenzt nördlich an Österreich, östlich an Slowenien, westlich an Venetien und südlich an den Adriatischen Meer, und fasst die Provinzen Udine, Pordenone, Görz und Triest um. Es besteht aus zwei Unterregionen: Friaul (mit den Provinzen Udine und Pordenone) und Julisch Venetien (mit den Provinzen Görz und Triest). Auf seinem Gebiet erstrecken sich die Friauler Dolomiten, ein Paradies für Wanderer und Bergsteiger.

Friaul-Julisch-Venetien ist überwiegend gebirgig, und die meisten Bergen liegen im nördlichen Teil. Dabei handelt es sich um die Karnische und Julische Alpen, die eine Natürliche Grenze an Österreich und Venetien bilden. Den Karnischen Alpen gehören auch die Karnische Voralpen, mit den Friauler Dolomiten (Unesco-Weltnaturerbe): Wilde Orte, die von Kletterern und Wanderern sehr beliebt sind. Einige der Ortschaften unter diesen bergen sind touristisch und kulturell besonders wichtig: Piancavallo, der Berg Zoncolan, das Gebiet Tarvis, Neveasattel (Skiorte), und das magische Gebiet Karnien, sowie das kahle Gebiet Carso.

Im Friaul-Julisch-Venetien gibt es viele Pässe: Darunter Fusine und Predil-Pässe zwischen Italien und Slowenien, Kreuzbergpass zwischen Italien und Mauriapass, an der Grenze zur Provinz Belluno.

Eine vielfältige Landschaft, die nicht nur Bergen, sondern auch eine gepflegte Ebene, mit Flossen, wie Tagliamento, Livenza und Isonzo, Seen und Grundwasserquellen enthält. Darüber hinaus mittelgroße Städte mit wertvollen Gebäuden, Denkmälern und Kunstwerken: Palmanova, Aquileja, Cividale, Görz... Im Süden findet man das Adriatische Meer, mit der Hafenstadt Triest und die Lagune von Marano, Grado und Lignano Sabbiadoro.

Da findet man viele Schutzgebiete, wie der Naturpark der Friauler Dolomiten, der Naturpark der Julischen Voralpen und viele Naturreserven.

Im Friaul-Julisch-Venetien ist italienisch die Hauptsprache. Daneben werden aber andere Sprachen gesprochen, die von dem italienischen Gesetz 428/99 geschützt sind: Furlanisch, Slowenisch und Deutsch (in den Gemeinden Zahre und Paluzza). Die Region existiert seit 1948. 1963 wurde sie mit einem Sonderstatut versehen.

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