Kurtinig an der Weinstraße: Urlaub in den Weinbergen

Das kleine Dorf im Südtiroler Unterland, Kurtinig, liegt an der Weinstraße, eingebettet zwischen Weinbergen und Obstgärten in der Nähe der Etsch. Ein kleines Venedig, durch das der Radweg verläuft, der den Reschensee mit der Lagunenstadt verbindet.

Kurtinig an der Weinstraße ist eine der kleinsten Gemeinden Südtirols. Sie erstreckt sich mitten im Etschtal, zwischen Salurn und Margreid und zeichnet sich durch ein besonders mildes Klima aus, das den Wachstum von Weinreben und Obstbäumen, aber auch von typisch mediterranen Pflanzen wie Oleander und Olivenbäumen begünstigt.

Zahlreiche archäologische Funde aus der Stein- und Bronzezeit zeugen davon, dass der Ort schon seit der Antike bewohnt war. Heute ist es sowohl als Piccola Venezia (kleines Venedig) bekannt, weil er oft Überschwemmungen ausgesetzt war, bevor die Arbeiten an den Dämmen der Etsch abgeschlossen wurden, als auch als Paese dei Viti (Land der Reben), weil jedes Haus mit Kletterreben bewachsen ist, die gewöhnlich anlässlich der Geburt des ersten Kindes, der Renovierung des Hauses oder des Eigentümerwechsels des Hofes gepflanzt werden.

Ein ruhiger Ort, wo man auf den Pfaden zwischen Weinbergen und Obsthainen spazieren oder radeln kann, und der im Frühling wegen der Blüten und im Herbst wegen des Duftes reifer Früchte sehr faszinierend ist. Das Dorf wird auch von einem langen und schönen Radweg durchquert, der vom Reschensee nach Venedig führt. Darüber hinaus gibt es ein kleines Biotop und mehrere Naturinseln, die es Kurtinig an der Weinstraße ermöglicht haben, 2003 den Landschaftspreis Südtirol zu erhalten.

Sein bewohntes Zentrum ist gekennzeichnet durch antike Bauernhöfe und Herrenhäuser und den gewölbten Fenstern. Der gepflasterte Platz mit Ziehbrunnen eignet sich hervorragend für eine erholsame Pause.