Lajen. Eine Ecke der Ruhe im Eisacktal

Lajen liegt auf einer sonnigen Hochterrasse im Eisacktal, zwischen Weingärten und Almen, am Eingang des Grödentals zwischen Klausen und Bozen und gilt als Tor zu den Dolomiten.

Von diesem idyllischen Südtiroler Bergdorf aus hat man eine wunderbare Aussicht auf den Langkofel, der Sellagruppe und den Schlern in den Dolomiten.

Die erste Siedlung am Wasserbühl gab es hier in der Bronzezeit und im Weiler Ried am Vogelweiderhof soll der Minnesänger Walther von der Vogelweide geboren worden sein: heute kann man die vermutliche Geburtsstätte besichtigen.

Gut beschilderte Wanderwege führen zu sonnigen Weiden und aussichtsreichen Gipfeln der Dolomiten. Von Lajen erreicht man in kurzer Zeit auch beliebte Ausflugsziele wie das Grödner Tal und die Seiser Alm, in denen man Klettern und Bergsteigen kann. Der Postweg führt von Lajen bis Wolkenstein in Gröden und im Herbst locken die Törggelewege Genussurlauber an, die in urige Buschenschenken die Eigenprodukte beim traditionellen Törggelen verkosten können. Kulinarischer Höhepunkt im Herbst ist die "Lojdnerkost". Auch Radfahrer und Mountainbiker erwarten im Sommer spannende Touren.

Im Winter findet man in und um Lajen eine Naturrodelbahn, Langlaufloipen und verschneite Wanderwege, die zu Wintererlebnissen einladen. Außerdem liegt Lajen ganz nah am Skikarussell Dolomiti Superski.

In der Schnitzerwelt in Lajen, die einzige ihrer Art in Südtirol, kann die Geschichte der Holzschnitzerei kennenlernen und den Holzschnitzern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.