Glurns: Kirchen, Wehrgänge und historischen Gebäuden

Die Stadt Glurns ist bis heute vollständig im eigenem Mauerring erhalten, ein mittelalterliches Grenzsstädtchen mit einer starken Handelsneigung.

Mit circa 850 Einwohnern ist Glurns die kleinste Stadt Tirols und Italiens. Glurns hebt sich aber durch die unglaublichen kompakten Konstruktionen hervor.
Das Städtchen mit den historischen Gebäuden, Laubengänge, Kirchen und Wehrgänge führen uns ins Mittelalter zurück.

Die Ringmauer mit den drei wuchtigen Türmen rufen in uns Kriegszeiten hervor. Zu jener Zeit stellte Glurns ein obligatorischer Durchgang für den Handel von gesalzenen Mandeln zwischen Süd-Deutschland, Österreich und der Lombardei dar.

Glurns, einstmalig ein Dorf, wurde zwischen 1291-1294 vom damaligen herrschenden Prinzen, Mainardo II, zur "civitas" (Stadt) erhoben. Die glorreichste Periode wurde im XIV und XV Jh. repräsentiert.
Ganz besonders sehenswert sind die noch gut erhaltenen Überresten des XII Jh., die Laubengänge aus dem XIII Jh., die Wehrtürmen, die Bürgerhäuser aus dem XVI Jh. und die noch vollkommenen erhaltenen Ringmauern aus der Renaissancezeit.