Der Passo Redebus (1453 m) ist der Ausgangspunkt einer abwechslungsreichen Rundwanderung, die einige der typischsten Landschaften des Fersentals (Val dei Mocheni) durchquert – eine Region, die für ihre Holzhöfe, ihre besondere Kultur und ihre unberührte Alpenlandschaft bekannt ist. Die Route führt durch das stimmungsvolle Valle dell’Inferno, erreicht die beiden Stramaiolo-Almen und steigt bis zum panoramareichen Passo Polpen (1859 m), bevor sie zum Ausgangspunkt zurückkehrt.
Vom Passo Redebus ins Valle dell’Inferno
Der Weg führt zunächst in einen ruhigen Wald aus Fichten und Lärchen und steigt allmählich zum Valle dell’Inferno (1620 m) an. Die Landschaft öffnet sich zu Wiesen und vereinzelt liegenden Höfen, die im traditionellen Fersentaler Stil mit viel Holz und Schindeldächern gebaut sind. Dieser Abschnitt eignet sich besonders, um die ländliche Architektur und die Ruhe des Tales zu erleben.
Die Stramaiolo-Almen: Untere und Obere
Weiter nördlich erreicht man die Malga Stramaiolo Bassa (1678 m), umgeben von weiten Almwiesen. Der Weg führt anschließend zur Malga Stramaiolo Alta (1737 m), die in offenerer und aussichtsreicher Lage liegt. Beide Almen sind typische Beispiele der Almwirtschaft im Lagorai und eignen sich gut für eine Rast.
Aufstieg zum Passo Polpen
Von den Almen steigt der Weg zum Passo Polpen (1859 m), dem höchsten Punkt der Wanderung. Von hier öffnet sich ein weiter Blick über den Lagorai und die umliegenden Täler – ein Panorama, das den Aufstieg mehr als belohnt.
Rückweg zum Passo Redebus
Vom Pass führt der Abstieg über einen Rundweg zurück zum Passo Redebus und wechselt zwischen Waldabschnitten, Lichtungen und offenen Aussichtspunkten, die die Wanderung abwechslungsreich gestalten.
Sehenswertes entlang der Route
- Stramaiolo-Almen (untere und obere), authentisch und aussichtsreich
- Traditionelle Höfe des Fersentals, mit Holzbauweise und Schindeldächern
- Terrassenlandschaften, typisch für die Fersentaler Kultur
- Möglichkeit, den Ausflug zum Erdemolosee oder nach Palù del Fersina zu erweitern