Pian Palù-See

Der Pian Palù-See (lokal auch Pian Pelù genannt) ist ein künstlicher Stausee im Gebiet von Peio, einem der eindrucksvollsten Seitentäler des Val di Sole. Der See liegt in einer weiten Mulde, umgeben von Nadelwäldern und Hochweiden, in einer typisch alpinen Landschaft, die den natürlichen Zugang zu den Gipfeln der Ortler‑Cevedale‑Gruppe bildet.

Die Staumauer, die den See entstehen ließ, wurde im Rahmen der hydroelektrischen Entwicklung des Tales errichtet – ein Bereich, der für das Trentino historisch von großer Bedeutung ist. Das Bauwerk staut einen der Quellarme des Flusses Noce, der im oberen Val di Peio entspringt und anschließend nach Cogolo und ins Val di Sole abfließt. Die Errichtung erfolgte in mehreren Phasen, entsprechend den sich wandelnden Energiebedürfnissen und den technischen Möglichkeiten des 20. Jahrhunderts.

Der See ist ein idealer Ausgangspunkt für panoramareiche Wanderungen: Von hier aus kann man das Tal hinaufsteigen und die Moränen sowie die Hochflächen erreichen, die zur Punta San Matteo führen – einem der imposantesten Gipfel der Ortler‑Cevedale‑Gruppe, der fast 3.700 Meter erreicht. Die Landschaft wird zunehmend rauer und felsiger, mit Lärchenwäldern, die Geröllfeldern, Gletscherbächen und weiten Ausblicken über den Nationalpark Stilfserjoch weichen.

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