Fahrradroute Bozen–Ferrara

Die Radroute Bozen–Ferrara gehört zu den eindrucksvollsten Fernradwegen Norditaliens: ein rund 315 km langer Weg, der Südtirol, Trentino, Venetien, die Lombardei und die Emilia‑Romagna verbindet und dabei alpine Landschaften, historische Dörfer, Kunststädte und große Flüsse durchquert. Eine langsame, panoramareiche Reise – ideal für alle, die eine Region mit dem Fahrrad entdecken möchten, zwischen Natur, Kultur und Traditionen.

Die Route beginnt auf der Piazza Walther in Bozen und endet auf der Piazza Savonarola in Ferrara, der „Stadt der Fahrräder“. Die Schwierigkeit ist moderat: Die Strecke ist größtenteils flach, mit einem einzigen nennenswerten Anstieg in der Nähe von Affi (VR). Aufgrund der Länge empfiehlt es sich, die Tour in zwei oder drei Etappen aufzuteilen.

Etappe 1 – Bozen → Rovereto (ca. 90 km)

Der erste Abschnitt folgt der Ciclopista del Sole, einer der wichtigsten europäischen Fernradwege. Von Bozen aus verläuft die Strecke entlang der Flüsse Etsch und Eisack, durchquert die Weindörfer Auer, Neumarkt und Salurn und erreicht die Rotaliana‑Ebene, ein Gebiet voller Weinberge und landwirtschaftlicher Traditionen.

Im Trentino geht es weiter nach San Michele all’Adige, Mezzocorona und Mezzolombardo, bevor man Trient erreicht – eine Stadt voller Geschichte und Museen. Von dort führt die Route nach Besenello und Nomi, wo sich ein gut ausgestatteter Bicigrill befindet, und endet schließlich in Rovereto, bekannt für das MART und die Friedensglocke.

Etappe 2 – Rovereto → Mantua (ca. 117 km)

Von Rovereto folgt man der Etsch bis zur Mori‑Staumauer, überquert den Fluss und fährt durch die Weinberge der Vallagarina. Man erreicht Pilcante und Borghetto all’Adige, das Ende des Radwegs im Tal.

Die Strecke verläuft weiter zwischen dem Monte Baldo und dem Fluss, vorbei an Belluno Veronese, Rivalta und Peri. In Zuane beginnt der einzige nennenswerte Anstieg der gesamten Route, der auf das Plateau von Caprino–Costermanno–Affi führt, bevor es hinunter zum Gardasee geht.

In Peschiera del Garda beginnt der wunderschöne Radweg Mantua–Peschiera, der der ehemaligen Bahnlinie und dem Mincio bis nach Valeggio und Borghetto folgt – einem der schönsten Dörfer Italiens. Durch den Mincio‑Park gelangt man schließlich nach Mantua, einer UNESCO‑Welterbestadt der Renaissance.

Etappe 3 – Mantua → Ferrara (ca. 107 km)

Von Mantua fährt man nach Bagnolo San Vito und steigt auf den Po‑Damm, um in den Radweg Sinistra Po einzubiegen. Weiter geht es nach Governolo, dann Ostiglia und Revere, durch ruhige Flusslandschaften.

Nach den letzten Orten der Provinz Mantua erreicht man in Stellata di Bondeno die Emilia‑Romagna, wo die Route zur Destra Po wird. Von dort führt sie nach Bondeno und folgt dem Burana‑Radweg bis ins Zentrum von Ferrara, dem Ziel der Reise.

Die Inhalte auf Dolomiti.it dienen nur zu Informationszwecken. Destination S.r.l. übernimmt keine Verantwortung für eventuelle Schäden an Sachen oder Personen, die sich aus der Nutzung der veröffentlichten Informationen ergeben. Die beschriebenen Routen können aufgrund von Naturereignissen oder höherer Gewalt geändert oder unterbrochen werden.
Eigenschaften
Schwierigkeit: Leich
Länge: 315 km
Maximale Höhe: 262
Dauer: 10:00 Std
Höhenunterschied: 300 m

Hotel Bozen und umgebung

Lokale Geschäfte: Bozen und umgebung