Vom Passo San Pellegrino zu den Campagnaccia‑Seen
Vom Passo San Pellegrino (1887 m) steigt der Weg nach Norden über die Hänge der Costabella an und folgt der Trasse, die zur Bergstation des Sessellifts auf etwa 2170–2250 m führt. Hier öffnet sich ein weites, lichtes Hochplateau, eingerahmt von den Graten der Campagnaccia–Costabella, der südlichen Untergruppe der Marmolata.
Von diesem Punkt geht es nordwestlich weiter zum Passo delle Selle (2530 m) und zur Rifugio Passo Selle, die in etwa 40 Minuten zu Fuß erreichbar ist (oder schnell mit der Seilbahn). Der Blick öffnet sich über das Val Monzoni und die gezackten Gipfel zwischen Fassa und Falcade.
Abstieg ins Val delle Selle und Ankunft an der Rifugio Taramelli
Vom Pass steigt man nach Norden in das stimmungsvolle Val delle Selle ab, ein breites, stilles Tal, in dem der kleine Laghetto delle Selle liegt – ein alpiner Weiher, eingebettet zwischen Weiden und Felsen. Weiter auf dem Weg erreicht man die Rifugio Taramelli (2040 m) in etwa 1h10 vom Passo delle Selle.
Zur mittleren Val di Fassa (Weg 603 → 640)
Von der Hütte führt der Weg 603 in 40 Minuten zur Abzweigung auf 1737 m, knapp unterhalb der Baita Monzoni. Wer im Tal startet, erreicht diesen Punkt von Pozza di Fassa über die Forststraße im Val Monzoni bis zur Malga Crocefisso, dem Pont de la Fessura und dem Pont de Ciamp.
Baite di Pècol, Laguscèl und Rückweg ins Val San Nicolò
Vom Pont de Ciamp steigt man zu den traditionellen Baite di Pècol (1950 m) auf, die in einer unberührten Almlandschaft liegen. Weiter nach Osten gelangt man zur Selletta della Palàcia, einem natürlichen Aussichtsbalkon über dem Val San Nicolò.
Von hier lohnt sich ein Abstecher zum Laguscèl, einem kleinen Alpensee, der zwischen Wiesen und glazialen Mulden eingebettet ist. Weiter nach Osten führt der Weg sanft hinunter ins Val San Nicolò (1950 m), eines der bekanntesten Täler des Fassatals.