Das Gebiet von Lavarone, ein 25 km² großes Hochplateau im Herzen der Alpe Cimbra, ist ein Mosaik aus kleinen Weilern: 18 Fraktionen, die auf die alten Maso-Siedlungen der zimbrianischen Kolonisten aus dem 13.–14. Jahrhundert zurückgehen. Wer hier wandert, bewegt sich durch eine Landschaft, in der Geschichte noch heute in Architektur, Dialekten und ländlichen Traditionen spürbar ist.
Das Lavarone Trekking ist ein Rundweg, der über ruhige ländliche Wege verläuft und die abgelegeneren Fraktionen mit den zentralen verbindet – insgesamt 12 von 18. In vier Abschnitte gegliedert – Oberof, Stickel, Laste und Lago – führt die Route durch Wiesen, Wälder und bäuerliche Kulturlandschaften und stellt die Produkte der lokalen Landwirtschaftsbetriebe in den Mittelpunkt, die zur Entstehung des Weges beigetragen haben.
Entlang des Weges begegnet man zahlreichen kulturell und landschaftlich bedeutenden Orten: den historischen Zentren von Bertoldi und Gionghi, dem stimmungsvollen k.u.k. Friedhof von Slaghenaufi, dem beeindruckenden Forte Belvedere Gschwent, ländlichen Kapellen und vielen Bildstöcken, die das Gebiet prägen. Die Route führt außerdem zum idyllischen Lavarone‑See und durchquert die typischen „Laste“, alte Steinbegrenzungen, die für die deutsch‑zimbrianische Tradition charakteristisch sind.
Ein Wanderweg, der Natur, Kultur und Geschichte verbindet – ideal, um die authentische Seele der Alpe Cimbra auf einer abwechslungsreichen, panoramareichen und geschichtsträchtigen Strecke zu entdecken.