Der Radweg Meran Bozen gehört zu den beliebtesten Radrouten in Südtirol. Die etwa 30 km lange Strecke verläuft entlang des Etschtal Radwegs, folgt dem Lauf der Etsch und führt teilweise über die historische Via Claudia Augusta, die einst Mitteleuropa mit dem Mittelmeer verband.
Dank des überwiegend flachen Verlaufs und des asphaltierten Untergrunds ist dieser Radweg in Südtirol ideal für alle, die eine entspannte Radtour in der Natur genießen möchten, ohne große Steigungen zu bewältigen. Die Strecke kann in etwa zwei Stunden gefahren werden, eignet sich aber auch perfekt für einen gemütlichen Tagesausflug durch alpine Landschaften, Obstgärten und kleine Dörfer.
Der Etschtal Radweg ist besonders beliebt bei Familien, Freizeitradlern und Radtouristen und zählt zu den schönsten Möglichkeiten, Südtirol mit dem Fahrrad zu entdecken.
Von Meran nach Lana entlang des Etschtal Radwegs
Die Tour beginnt in Meran, einer eleganten Kurstadt, die von Bergen umgeben ist und für ihr mildes Klima sowie ihre schönen Promenaden entlang der Etsch bekannt ist.
Von hier führt der Radweg von Meran nach Bozen südwärts durch den Ortsteil Sinich in Richtung Lana und Burgstall, wo wieder ein längerer Abschnitt ausschließlich für Radfahrer zur Verfügung steht.
In diesem Teil des Tals wird die Strecke oft auch „Apfelradweg“ genannt, da sie durch große Apfelplantagen führt, die das Landschaftsbild des Etschtals prägen. Im Frühling verwandeln blühende Obstgärten das Tal in ein farbenfrohes Panorama, während im Herbst die reifen Äpfel geerntet werden.
Der Radweg verläuft teilweise entlang der Etsch und teilweise parallel zur Bahnlinie zwischen Meran und Bozen.
Panoramastrecke zwischen Natur, Obstgärten und Burgen
Der Radweg Meran Bozen ist besonders wegen seiner abwechslungsreichen Landschaften und der einfachen Strecke beliebt.
Während der Tour radeln Besucher entlang der Etsch, vorbei an Feldern und langen Reihen von Apfelplantagen. An den Berghängen sind Burgen, Kirchen und traditionelle Bauernhöfe zu sehen, die von der langen Geschichte der Region erzählen.
Das Etschtal ist bekannt für seine Landwirtschaft sowie für hochwertige Apfel- und Weinproduktion. Die Kombination aus Natur, Flusslandschaft und Alpenpanorama macht diese Radtour zu einem besonderen Erlebnis.
In der Nähe von Bozen eröffnen sich bei klarem Wetter sogar Ausblicke auf die Gipfel der Dolomiten.
Ankunft in Bozen
Die Radtour endet in Bozen, der Landeshauptstadt Südtirols, die oft als alpine Metropole bezeichnet wird, da sie italienische und tirolerische Kultur miteinander verbindet.
Der Radweg Meran Bozen erreicht den Bereich Sigmundskron / Ponte Adige, von wo aus man leicht das historische Stadtzentrum erreichen kann. Dort laden Plätze, Museen, Märkte und Restaurants mit typischer Südtiroler Küche zum Verweilen ein.
Wer weiter radeln möchte, kann andere Radwege in Südtirol nutzen und in Richtung Eppan an der Weinstraße oder Kaltern weiterfahren.
Rückfahrt mit dem Zug
Ein großer Vorteil dieser Route ist die einfache Rückkehr zum Ausgangspunkt.
Die Bahnverbindung zwischen Bozen und Meran verbindet die beiden Städte in wenigen Minuten und erlaubt den Transport von Fahrrädern in Regionalzügen. So kann man bequem nur eine Strecke radeln und anschließend mit dem Zug zurückfahren.
Dadurch gehört der Radweg Meran Bozen zu den beliebtesten Strecken für Radurlaub in Südtirol.
Zugänge zum Radweg: Der Radweg ist leicht von mehreren Orten entlang der Strecke erreichbar, darunter Lana, Burgstall, Gargazon und Nals.