Pisciadu Klettersteig

Die Klettersteig Brigata Tridentina zum Pisciadù gehört zu den berühmtesten und meistbegangenen Klettersteigen der Dolomiten – eine spektakuläre Route, die Adrenalin, steile Felslandschaften und ein unvergessliches Finale auf der ikonischen Hängebrücke auf 2430 m vereint. Der Ausgangspunkt befindet sich an der 8. Kehre der SS 243, zwischen dem Grödner Joch und Colfosco, wo ein praktischer Parkplatz den Start erleichtert.

Zustieg: zur großen Felsband am Wandfuß 

Vom Parkplatz auf 1956 m folgt man dem gut markierten Weg, der zur breiten Felsband am Fuß der Wand führt. Nach etwa 45 Minuten trifft man auf den Weg vom Grödner Joch und erreicht den Einstieg des Klettersteigs, nahe eines kleinen Wasserfalls, der den Beginn des vertikalen Geländes ankündigt.

Der Aufstieg: ausgesetzte Bänder, strukturierte Wände und der Torre Exner

 Der erste Abschnitt verläuft neben dem Wasserfall, mit Seilen, Eisenstiften und ausgesetzten Bändern, die Trittsicherheit und Aufmerksamkeit erfordern. Nach diesem Teil gelangt man zum Eingang eines Grabens und steigt weiter zur Torre Exner auf, wo der technisch anspruchsvollste und eindrucksvollste Abschnitt des Klettersteigs beginnt.

Wer die schwierigeren Passagen vermeiden möchte, kann den Klettersteig hier verlassen und über den Graben auf einem nicht gesicherten, einfachen Steig zum Rifugio Pisciadù aufsteigen – eine ideale Variante für weniger erfahrene Bergsteiger.

Die Hängebrücke auf 2430 m: das Wahrzeichen der Tridentina

 Auf der gesicherten Route geht es weiter über die Wand der Torre Exner, mit steilen, aber gut gestuften Passagen, bis zur Metallleiter, die zur berühmten Hängebrücke führt. Diese Querung, eine der meistfotografierten der Dolomiten, verbindet die Torre Exner mit den Masores de Pisciadù, im Herzen des Sellamassivs.

Ankunft am Rifugio Pisciadù 

Nach der Brücke führt ein panoramareiches Band mühelos zum Rifugio Franco Cavazza al Pisciadù (2586 m), das über dem gleichnamigen See thront. Die gesamte Aufstiegszeit beträgt etwa 1h45.

Abstieg durch das Val Setus 

Der Abstieg erfolgt über den Weg 666, der westwärts in die wilde Landschaft des Val Setus hinabführt. Der Steig wechselt zwischen Felsstufen mit Fixseilen, Geröllfeldern und – zu Saisonbeginn – möglichen Schneefeldern. Am Talausgang verlässt man den Weg zum Grödner Joch und folgt geradeaus dem Geröllhang zurück zum Parkplatz, in etwa 1h30.

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