Der turmbewehrte Komplex von Schloss Pergine liegt zwischen dem Fersina- und dem Brentatal am Fuß des Tegazzo-Hügels. Das Schloss ist teilweise für Besucher geöffnet; ein Teil des Gebäudes wird als Hotel und Restaurant genutzt. Seit November 2018 befindet es sich im Besitz der Fondazione CastelPergine Onlus, die es von der Familie Oss Ringold erworben hat.
Geschichte
Schloss Pergine wird in zahlreichen historischen Dokumenten des 12. Jahrhunderts erwähnt, die seine sehr alte Herkunft belegen. Auf einem vorgeschichtlichen Kastelliere errichtet, gehörte es zunächst den Herren von Pergine, gelangte später durch verschiedene Ereignisse an die Herzöge von Österreich und schließlich im Jahr 1531 in den Besitz des Fürstbischofs Bernardo Cles.
Das Schloss gilt als Beispiel einer mittelalterlichen alpinen Festungsresidenz. Die Anlage besteht aus zwei konzentrischen Ringmauern, die zur Gipfelzone mit der Grande Torre und dem baronialen Palast führen. Von besonderem architektonischem Wert ist der zentrale Turm, der eine gotische Struktur über einem älteren romanischen Baukörper aufweist.
Nachdem das Schloss 1900 an eine deutsche Gesellschaft verkauft worden war, die eine eher fragwürdige Restaurierung durchführte, wurde es als Hotel und Restaurant genutzt; Erdgeschoss und erster Stock blieben weiterhin öffentlich zugänglich. 1956 wurde es von der Familie Oss erworben, und seit Ende 2018 ist es Eigentum der Fondazione CastelPergine Onlus.
Öffnungszeiten
April bis Oktober
Wie erreicht man Schloss Pergine?
Von der A22 Brennerautobahn nehmen Sie die Ausfahrt Trento Nord in Richtung Padua. Folgen Sie der SS47; nach etwa 11 km erreichen Sie Pergine. Folgen Sie den Schildern ins Zentrum: am ersten Kreisverkehr die erste Ausfahrt, am zweiten die zweite. Nach rund 800 Metern erreichen Sie eine kleine Kirche – hier biegen Sie links zum Schloss ab.
Für weitere Informationen
Schloss von Pergine
Via al Castello 10 - Pergine Valsugana
Tel. (+39) 0461 53 11 58