Eine kurze, aber aussichtsreiche Schneeschuhwanderung im Herzen der Cinque Torri, einem der bekanntesten Wahrzeichen von Cortina d’Ampezzo. Vom Rifugio Scoiattoli, einem natürlichen Aussichtsbalkon über den berühmten Dolomitentürmen, führt die Route durch Landschaften, die von Natur und Geschichte geprägt sind – zwischen Felsspitzen, stillen Wäldern und weiten Blicken auf die Croda da Lago.
Vom Rifugio Scoiattoli ins Zentrum der Cinque Torri
Von der Terrasse des Rifugio Scoiattoli folgt man dem Weg nach links in Richtung Torre Inglese. Man durchquert den eindrucksvollen natürlichen „Gang“, der von Torre Quarta Alta und Torre Quarta Bassa gebildet wird, und gelangt in das Labyrinth aus Felstürmen und Blöcken am Fuß des Monte Averau. Es ist einer der spektakulärsten Abschnitte der gesamten Tour.
Abstieg zur Rifugio Cinque Torri und Weg 439
Von der Rifugio Cinque Torri geht es etwa 300 Meter die kleine Straße hinunter bis zur Abzweigung des Weges 439, ausgeschildert nach Cian Zopè. Der Pfad führt durch Lichtungen und Wald und bietet immer wieder schöne Ausblicke auf die Türme und die umliegenden Felswände.
Cason de Claudio und die Zacken der Croda da Lago
Entlang des Weges erreicht man den Cason de Claudio, eine typische Almhütte, die sich ideal für eine kurze Pause eignet. Von hier öffnet sich ein herrlicher Blick auf die Zacken der Croda da Lago, die markant über dem Wald aufragen.
Rückweg nach Cian Zopè und zum Falzarego‑Pass
Zurück auf dem Weg 439 umrundet man die charakteristische Boa der Cinque Torri und taucht erneut in den Wald ein, bis man eine gut ausgebaute Forststraße erreicht. Diese führt sanft hinab nach Cian Zopè (1.732 m), wo der Weg auf die Straße zum Falzarego‑Pass trifft und die Runde in der Nähe der Baita Bai de Dones schließt.