Thermen im Trentino und Südtirol

Die Thermen im Trentino und in Südtirol sind heute von großer Bedeutung. Zu den bekanntesten Thermen zählen die Thermen von Levico und Vetriolo im Valsugana Tal (arsen- und eisenhaltiges Wasser), die Thermen von Pejo (schwefel- und kohlenstoffhaltiges Wasser) und die Thermen von Rabbi (salzhaltiges Wasser, aber ohne Kalziumsulfatgehalt) im Val di Sole Tal, die Thermen von Dolomia im Fassatal (schwefelhaltiges und oligomineralisches Wasser), die Thermen von Comano und die Therme Meran. Auch in der Provinz Belluno gibt es ein kleines, traditionelles Thermalzentrum: die Thermen der Dolomiten.

Man muss kein Gesundheitsfreak sein, um Gefallen an einen erholsamen und entspannenden Wellnessurlaub in einer der vielen Thermen zu finden. Die Thermalmedizin ist eine der ältesten Heilmethoden der Welt und spielt eine wichtige Rolle bei der Vorbeugung, Heilung und Rehabilitation von Krankheiten, indem sie Schmerzen und Beschwerden lindert.

Thermen werden bei Kreislaufbeschwerden, Frauenleiden, Hautkrankheiten und Übergewicht, aber auch Verdauungsstörungen und Störungen des Nervensystems eingesetzt. Schwefelwasser ist zudem wirksam bei der Nachbehandlung von Knochenbrüchen, Natriumbikarbonat hat eine entzündungshemmende Wirkung. Zusätzlich zu den Naturheilmethoden kann man auch Physiotherapie, Akupunktur, und Elektrotherapie einsetzen.