Motorrad

Motorradtour: Vom Brennerpass nach Riva del Garda

Schwierigkeitsgrad:

Facile

Stunden:

06:00

Schematische Routenbeschreibung

  • Startpunkt auf dem Brennerpass, auf der ss 12 Richtung Gossensass, Sterzing, Franzensfeste.
  • Ab Franzensfeste den Verkehrsschildern folgend auf der ss 49 oder E66 an Mühlbach vorbei bis Gsies Richtung Bruneck fahren
  • Nach links auf die s.s. 40 (Pustertaler Sonnenstraße) wenden, Richtung Terento, Chienes, Falzes, bis man Bruneck erreicht.
  • Ab Bruneck nach Percha und Olang weiterfahren.
  • Rechts wenden auf die SP43/Furkelpass wenden und den Pass (1759 m) erreichen, danach nach St. Vigil in Enneberg und anschliessend nach Zwischenwasser herunterfahren.
  • Auf der SS 244 nach St. Martin, Stern und Corvara fahren.
  • Auf die ss 243 nach Kolfuschg über den Grödnerjoch abbiegen und dann nach Wolkenstein herunterfahren.
  • Ab Wolkenstein auf die SS 243 nach Plan zurückdahren und in die ss 242 einfahren, bis man den Sellajoch erreicht. Damach nach Canazei herunterfahren.
  • Weiter geht's auf die ss 48 bis nach Vigo di Fassa, und dann weiter auf die SS 241 über den Karerpass hinunter nach Karersee, Welschnofen und Birchabrück fahren.
  • In die ss 620 über den Lavazejoch nach Cavalese und Predazzo herunterfahren.
  • Ab Predazzo in die ss 50 Richtung Passo Rolle einfahren und an Bellamonte und Paneveggio vorbeifahren.
  • Nach San Martino di Castrozza, Fiera di Primiero bis Imer herunterfahren, und dann Richtung Canal San Bovo, Passo Broccon, Castello Tesino, Pieve Tesino und Strigno weiterfahren.
  • In die ss 47 einfahren und Borgo Valsugana und Levico erreichen.
  • Weiter geht's nach Caldonazzo, Centa San Nicolò, Folgaria, Calliano.
  • Auf der ss 12 Rovereto vorbeifahren und Mori erreichen.
  • In die ss 240 einfahren und Riva del Garda erreichen.

Vollständige Beschreibung

Man fährt über den Brennerpass an Brennerbad vorbei nach Gossensass, das sich an der Mündung des Pflerschtals (auch Silbertal genannt) befindet. Das Tal bietet seinen Besuchern einen Urlaub voll Entspannung und Ruhe.
Weiter geht es nach Sterzing, die Hauptortschaft des Wipptales. Diese kleine Alpenstadt, einst Sitz von Kaisern und Könige, ist heute ein kleines Juwel, mit vielen kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten, wie das Multscher Museum, das Landesbergbaumuseum Jöchlsthurn und die Peter und Paul Kirche, die Hl. Geist Kirche und die Pfarrkirche mit Victorinastein. Außerdem wird in Sterzing ein traditioneller Südtiroler Christkindlmarkt gefeiert.
An Franzensfeste und Mühlbach - das auf einem sonnigen Hochplateau am Eingang ins Pustertal liegt - vorbei, gelangt man in Bruneck, dem Hauptort des Pustertales, das inmitten eines weiten Talbeckens liegt. Unabhängig davon, aus welcher Seite man sich an der Stadt nähern mag, immer erblickt man zuerst die schöne, große Bischofsburg, Schloss Bruneck, aus dem 13. Jhd. Durch grüne Terrassen geht es hinauf nach Percha und anschließend nach Olang, am Füße des Kronplatzes, an der Mündung des Antholzertals.

Weiter geht es auf der schmalen und spannenden SP 43/Furkelpass durch das romantische Ennebergertal nach Zwischenwasser und dann rechts weiter nach Pikolein bei St. Martin in Thurn an der Gader. In Pikolein steht das uralte Schloss Freieck, das von den Edlen von Colz im 16. Jahrhundert erbaut und im Jahr 1591 von Johann von Piazza erworben wurde.
Die Route führt weiter an einigen Dörfern vorbei, dann steigt die Straße ganz allmählich und mündet im wunderschönem Hohen Gardertal. Hier findet man die Ortschaft Pedratsches, die vom imposanten und eindrucksvollen Heilig-Kreuz-Massiv beherrscht wird. Man fährt weiter durch Stern und dann rechts Richtung Corvara nach Kolfuschg.
Das vom mächtigen Sellamassiv und dem Sassongher geschützte Dorf Kolfuschg liegt am äußersten südlichen Ende des Naturparks Puez-Odle und ist die höchste noch bewohnte Ortschaft des Gardertals. Man fährt aufwärts durch malerische Weiden zum Grödnerjoch. Von hier kann man eine herrliche Aussicht nach allen Seiten genießen. Vom Pass fährt man abwärts durchs Grödental, bis man Plan erreicht.
Berühmt ist das Grödental nicht nur als Wintersportresort, sondern auch wegen seiner Holzschnitzereien. In den Ortschaften St. Ulrich, St. Christina und Wolkenstein findet man viele Handwerker, die echte Kunstwerke aus Holz schaffen.

Weiter geht es hinauf auf dem Sellajoch. Er liegt auf einem Grassattel, der die Langkofelgruppe von den Sella-Massiv trennt. Zu Füßen des Sella-Massivs befindet sich Canazei. Canazei ist die größte Gemeinde im Fassatal, deren ältesten Gebäuden noch ahnen lassen, wie bescheiden das Leben hier einmal war, bevor der Tourismus Einzug hielt. Von Canazei aus fährt man durch Vigo di Fassa aufwärts über den Karerpaß. Durch herrliche Weiden und Wälder sieht man die Monzoni-Gruppe, die zwischen den beiden Tälern S. Pellegrino und S. Nicolò eingeschlossen ist. Vom Pass geht es abwärts bis zum wunderschönen Karersee. Ihn im spiegeln sich Rosengarten und Latemar, ein Naturschauspiel, das man sich einmal genauer anschauen sollte.

Der panoramareichen Strasse folgend gelangt man nach Welschnofen, und dann anschließend nach Birchabrück, Rauth bis zum Lavazejoch. Vom Joch führt die Strasse nach Cavalese ins Fleimstal. Die Straße verläuft nun recht angenehm durch das Tal an Tesero, Panchià, Ziano, Carano, Varena, Daiano vorbei bis nach Predazzo, und dann weiter über den Passo Rolle, S. Martino di Castrozza, Fiera di Primiero, Imer und durch mehrere Kehren hinauf zum Passo Gobbera (988 m.) Richtung Canal San Bovo - Passo Brocon.
Von hier aus gelangt man nach Strigno, Borgo Valsugana, und dann nach Levico (See), wo eine Rast eingelegt werden kann. Die Thermen in Levico wurden schon zur Römerzeit entdeckt und sind sich gerade in unserer stressiger Zeit sehr beliebt.

Nun sind wir fast am Ziel. Von hier aus erreicht man durch eine reizvolle Fahrt durch die Trentiner Berge Folgaria (1166 m), das eine der renommiertesten Ferienregionen des Trentino ist. Auf der ss 350 fährt man weiter herunter nach Calliano und anschließend nach Rovereto, einer kleinen traditionellen Stadt, in der sich auch das Mart Museum für Moderne und Zeitgenössische Kunst befindet.
Nach etwa 20 Kilometer ist das Ziel erreicht: Riva del Garda ist der Hauptort des nördlichen Seeteils und die zweitgrößte Stadt am Gardasee. Die hübsche Altstadt lädt zum Bummeln, aber auch zur Sight-Seeing-Tour ein. Panoramastraßen säumen das östliche und westliche Ufer: die Gardesana Orientale von Torbole über Malcesine nach Peschiera und die Gardesana Occidentale von Riva über Gardone nach Desenzano.