Motorrad

Motorradtour: Die Brennerroute

Schwierigkeitsgrad:

Facile

Länge:

240 km

Stunden:

04:00

Schematische Routenbeschreibung

  • Ausgangsort Brennerpass
  • Nach Brennerbad, Gossensass und Sterzing fahren.
  • In die s.s. 44 Richtung Meran einfahren.
  • Nach ca. 2 Kilometern Richtung Ridnauntal abbiegen. An der Abzweigung nach Ratschings zu den Wasserfällen in Stange fahren.
  • Richtung Ridnaun wenden, an Mareit vorbeifahren bis man den Bergwerk Schneeberg erreicht.
  • Nach Sterzing zurückfahren.
  • In die s.s. 508 Richtung Penser Joch einfahren.
  • Weiter durch das Sarntal fahren.
  • Richtung Durnholz wenden.
  • Zurückfahren und Richtung Reinswald abbiegen.
  • In die s.s. 508 Richtung Sarnthein einfahren.
  • Links nach der Ortschaft Wangen wenden.
  • Bevor man Klobenstein erreicht, links Richtung Kematen abbiegen.
  • Nach Klobenstein zurückfahren und links zu den Erdpyramiden Richtung Lengstein abbiegen.
  • Nach Klobenstein zurückfahren und nach Unterinn wenden.
  • Weiterfahren, bis man Bozen erreicht.
  • Richtung Eppan an der Weinstrasse fahren.
  • Weiter über den Meldelpass fahren.
  • Nach Fondo in Nonstal herunterfahren.
  • Richtung Gampenpass fahren.
  • Nach Lana Richtung Meran herunterfahren.
  • Ins Passeiertal über Riffian-St Martin-St. Leonhard-Moos fahren.
  • Links führt die Timmelsjochstraße über den Timmelsjoch nach Österreich.
  • Rechts geht die Fahrt weiter über den kurvenreichen Jaufenpass nach Sterzing (und wieder nach Gossensass)
  • Vollständige Beschreibung

    Man fährt über den Brennerpass an Brennerbad vorbei nach Gossensass, das sich an der Mündung des Pflerschtals (auch Silbertal genannt) befindet. Das Tal bietet seinen Besuchern einen Urlaub voll Entspannung und Ruhe. Weiter geht es nach Sterzing, der Hauptortschaft des Wipptales. Diese kleine Alpenstadt, einst Sitz von Kaisern und Könige, ist heute ein kleines Juwel, mit vielen an kunsthistorischen Sehenswürdigkeiten, wie das Multscher Museum, das Landesbergbaumuseum Jöchlsthurn und die Peter und Paul Kirche, die Hl. Geist Kirche und die Pfarrkirche mit Victorinastein sind einen Besuch wert. Außerdem wird in Sterzing ein traditioneller Südtiroler Christkindlmarkt gefeiert.
    Auch Ausflüge in die nähere Umgebung sind empfehlenswert. Als besondere Sehenswürdigkeit auf dem Gebiet der Gemeinde Ratschings gilt die Gilfenklamm zwischen Stange und Jaufensteg, eine enge, durch eine kühne Steiganlage erschlossene Schlucht, durch die der Ratschinger Bach über zahlreiche imposante Wasserfälle bergab donnert. Auf einer schönen Rundwanderung kann man den Besuch der Gilfenklamm mit der Besichtigung der im Wald verborgenen und deshalb kaum bekannten Burgruine Reifenegg verbinden.
    Das Landesmuseum für Jagd und Fischerei auf dem Barockschloss Wolfsthurn in Mareit ist nicht nur für Tierfreunde interessant; schon die Schlossanlage selbst mit ihren reich ausgeschmückten Räumlichkeiten rechtfertigt einen Besuch.

    Nach der Besichtigung fährt man nach Sterzing zurück, und dann weiter bis zum Penser Joch. Die Straße ist kurvig und doch ziemlich flüssig. Hier lohnt es sich, eine Pause zu machen, denn die Aussicht auf die Stubaier Alpen, die weiße Kalkklippe, das Zuckerhütl, den Wilden Freiger, der Weisswand Spitze, den Gschnitzer Tribulaun, die Hohe Wand und den Hochfeiler ist wunderschön.
    Von hier geht es bergab durch das Penser Tal ins Sarntal.
    Hier könnte man einen Umweg nach Durnholz machen. Das kleine Dorf liegt am Seeufer und darf sich einer schönen, mit Fresken bemalene Pfarrkirche aus dem 15. Jahrhundert.
    Ganz in der Nähe befindet sich die Ortschaft Reinswald/San Martino. In diesem Dorf werden noch alte Handwerkstätigkeiten ausgeübt, wie z.B. die Lederverarbeitung und die Brennerei.
    Man fährt auf der Staatsstrasse weiter nach Sarnthein, dem Hauptort des Sarntals. Ein Ort, an dem man noch viel von der Romantik des traditionellen Südtirols finden kann - ein Ort, an dem man auch noch beinahe ausgestorbene Handwerkstätigkeiten findet.
    Weiter geht die Fahrt Richtung Bozen. Sehenswert sind die Erdpyramiden von Ritten, unheimliche graue Gestalten eingebettet in einer prachtvollen Naturkulisse. Der Ritten ist ein uraltes Siedlungsgebiet, dessen Geschichte bis zurück in die jüngere Steinzeit reicht. Klobenstein ist der Hauptort der Gemeinde Ritten und gilt als Sonnenterasse der Landeshauptstadt Bozen.
    Die letzten Kilometer Richtung Bozen sind besonders eindrucksvoll: Ein Meer von Weinbergen und die Felsen des Rosengartens als leuchtende Hintergrundkulisse sind ein besonderes Erlebnis.

    Die Altstadt Bozen sowie das archäologische Museum sind auf jeden Fall einen Besuch wert.
    Die Südtiroler Weinstraße beginnt südwestlich von Bozen und ist eine Panoramastraße, in der im Herbst Weintrauben reifen.
    Die Weindörfer sind im einzigartigen "Überetscher Stil" erbaut und durch steingerahmte Fenster, Torbögen, Erker, Innenhöfe und Loggien gekennzeichnet . Direkt im Weinkeller am Hof kann man gemeinsam mit den Bauern die traditionsreichen Südtiroler Weine verkosten.
    Die Weinstrasse führt nach Eppan, die grösste Weinbaugemeinde Südtirols ist. Mit seinen Dörfern St. Pauls, St. Michael und Girlan breitet sich Eppan am Füße des Mendelgebirges aus. An seinem Südende findet man Kaltern und seinen See: Ein einzigartiger Wein- und Obstgarten.
    Die Route führt zum Mendelpass, der sich zwischen den Bergen Penegal und Roen befindet. Das obere Nonstal liegt direkt am Pass. Die Fahrt geht weiter hinunter nach Fondo und dann nochmals hinauf über den Gampenpass nach Lana, das mitten in einer charakteristischen Obstwiesen-Landschaft liegt, bis man Meran erreicht.

    Meran, am Zusammenfluß von Passer und Etsch, ist eine Kurstadt, die durch das günstige Klima und den Genuß von Traubensaft und Heilwasser, ein idealer Ort für erholende Ferien ist. Geprägt wird die Meraner Altstadt von der langen Laubengasse und der Dom von St. Nikolaus. Die Landesfürstliche Burg, die wie ein verwunschenes Dornröschenschloss anmutet, ist ein Juwel der Profanbaukunst mit gotischen Einrichtungsgegenständen. Der Pferderennplatz Mais (1935) hingegen zählt zu den größten und schönsten Pferdesportanlagen Europas und bietet ein reiches Veranstaltungsprogramm.
    An der Postbrücke angekommen, hat man die Wahl zwischen der "Winterpromenade" am rechten Passerufer und der "Sommerpromenade" am linken Passerufer.
    Meran ist auch wegen seiner mittelalterlichen Festungen bekannt, sowie wegen der Traubenfest im Herbst.

    Dorf Tirol befindet sich nur 6 km von Meran entfernt, direkt im Zentrum des Meranerlandes. Der Dorf ist vom Schloss Tirol beherrscht, der den gesamten Land seinen Namen vergab, und in dem sich das Südtiroler Landesmuseum für Kultur- und Landesgeschichte befindet.
    Schenna liegt auf dem Sonnenhügel oberhalb von Meran. Vom Dorfzentrum aus führt ein angenehmer Spaziergang nach Schloß Schenna, welches etwas oberhalb der Ortschaft liegt.
    Vom Passeirer Tor folgt man der Ausschilderung Jaufenpaß/Timmelspaß/Passeiertal über Riffian-St Martin-St. Leonhard-Moos in Passeier. Entlang der Timmelsjochstraße kann man über den Timmelsjoch direkt nach Österreich gelangen. Man fährt weiter durch das urige, romantische Passeiertal und über den kurvenreichen Jaufenpass bis Sterzing, und dann nach Gossensass: Damit sind Sie am Ziel angelangt.