Motorrad

Motorradtour: Auf die Pässe des Giro d'Italia von Montebelluna zum Pordoijoch

Länge:

206 km

Stunden:

01:00

Schematische Routenbeschreibung

  • Abfahrt in Montebelluna.
  • Auf der s.s. 348 durch Valdobbiadene und Quero nach Feltre fahren.
  • In Feltre auf der s.s. 50 Richtung Fiera di Primiero durch Imer weiterfahren.
  • Auf der s.s. 50 bis San Martino di Castrozza und Passo Rolle (mt. 1970) weiterfahren.
  • Vom Passo Rolle nach Moena wenden und auf der s.s. 50, via Predazzo, bleiben.
  • Von Moena auf der s.s. 48 nach Canazei weiter fahren.
  • Von Canazei auf der s.s. 48 Pordoijoch (mt. 2239) erreichen.
  • Auf der s.s. 48 nach Pladen fahren.
  • Von Pladen auf der s.s. 48 via Livinallongo bis Rocca Pietore fahren.
  • In Rocca Pietore in die s.s. 641 einfahren und Passo Fedaia (mt. 2057) erreichen.
  • Auf der s.s. 641 zurück nach Canazei fahren.

Vollständige Beschreibung

Die Route beginnt im modernen Städtchen Montebelluna, dessen uralten Ursprung von der Entdeckung von Nekropolen beweist ist. Sehenswert sind der Platz Piazzetta del Mercato Vecchio mit der Säule Colonna delle Ducali aus dem Jahr 1593 und das naturwissenschaftliche Stadtmuseum.
Von Montebelluna erreicht man nach Feltre, eine kleine und reizende Kulturstadt auf einem Hügel im westlicher Teil des Val Belluna. Die Hauptstraße heißt Via Mezzaterra, die am Stadtor Porta Imperiale aus dem 15. Jahrhundert beginnt. Entlang der Strasse befindet sich eine ganze Reihe von adeligen Palästen, wie der Palazzo Salce-Aldovini-Mezzanotte gegenüber der Kirche von S. Jakob. Dazu ist Piazza Maggiore mit dem Palazzo Pretorio und die Kirche von St. Rochus ist eine Besichtigung wert.
Die nächste Etappe ist Fiera di Primiero, wo man die gotische Mariä-Himmelfahrt-Kirche 15. Jahrhundert und der Palazzo delle Miniere (Bergwerkpalast) aus dem 14. Jahrhundert besuchen kann.
Weiter fährt man Richtung Passo Rolle, und erreicht man die Stadt San Martino di Castrozza. Diese Ortschaft liegt im Osten vom Trentino, am Füße der berühmten Bergen Pale di San Martino. Sie dehnt sich in einer der schönsten Dolomitentäler aus und stellt seit Jahren ein beliebtes Reiseziel für Skifahrer und Wanderer dar. Wenn man auf die Bergen Alpe Tognola (2163 m) und Cima Rosetta (2609 m) steigt, kann man die Berggruppe der Pale bewundern.

Nachdem man Passo Rolle (1970 m) erreicht hat, fährt man Richtung Moena weiter: Dieses Dorf wird aufgrund der zauberhaften Farben seiner Bergen am Sonnenaufgang und Sonnenuntergang "Fee der Dolomiten" genannt. Die Kirche von St. Vigili aus dem dreizehnten Jahrhundert und die anliegende bemalene Kirche von St. Wolfgang sind ein Zeugnis des ladinischen Ursprungs dieses Dorfes.
Von Moena erreicht man den bekannten Skiort Canazei, am Füße der Sellagruppe und der Marmolata.
Von hier aus erreicht manden Pordoijoch (2239 m) auf der Grenze zwischen Trentino und Veneto. Nun fährt man abwärts Richtung Pladen. Diese Ortschaft ist wegen seines Skigebietes in unmittelbarer Nähe der Sellagruppe bekannt.
Von Pladen geht es weiter Richtung Passo Fedaia durch die Ortschaften Livinallongo und Rocca Pietore.
Livinallongo del Col di Lana befindet sich im ladinischen Gebiet von Fodòm, dass seit 1919 Italien gehört. Wir empfehlen Ihnen, das Ladinische Museum zu besuchen, das die Geschichte dieses Dorfes und seine Traditionen berichtet.
In Rocca Pietore hingegen kann man in der spätgotische Pfarrkirche das Flügelaltar aus dem Jahr 16. Jhd bewundern. 
Nun kann man eine weitere Etappe hinzufügen, und in Sottoguda rasten, bevor man nach Passo Fedaia fährt. Hier lohnt es sich die Schlucht "Serrai di Sottoguda" zu besichtigen, mit eine kleine Wanderung entlang dem Wildbach und zwischen die Bergfelsen. Am Ende der Serrai befindet sich die Kapelle von Malga Ciapela (der Ortsname kommt aus dem Wort cappella=Kapelle).
Hier sieht man die Seilbahn nach Marmolada di Rocca, mit einem tollen Blick auf die Dolomiten in unmittelbarer Nähe des breitesten Gletschers der Region.
Zurück zur Motorradroute fahren wir zum Passo Fedaia (2057 m) und danach wieder nach Canazei. Auf dem Weg zum Passo Fedaia fährt man durch Penia (1556 m), wo man das letzte venezianische vom Wasser angetriebene Sägewerk bewundern kann. Auf dem Passo Fedaia kann man die Marmolata (3343 m) ganz nah sehen und fast "berühren".