Höhenweg

Meraner Höhenweg

Schwierigkeitsgrad:

Grado E = escursionisti

Länge:

94 km

Stunden:

01:00

Der "Meraner Höhenweg" ist ein der schönsten Höhenwege in den ganzen Alpen. Die Höhe ist relativ konstant und man kann zwei Klimagebiete merken: ein Hochalpinklima bei der Texelgruppe und ein Submittelmeerklima im Etschtal. Man hat die Gelegenheit, den Höhenweg im mehreren Stellen zu beginnen und unterbrechen. Er ist fast das ganze Jahr befahrbar, weil die Hänge sonnig sind und eine Höhe von max. 1400 m erreichen.

Als ob Sie auf einer Terasse wären, können Sie Vinschgau, das Meraner Tal, Passeiertal, und Sarntal sowie die Stubaier und Ötztaler Alpen von hier beobachten. Bei schönem Wetter schweift der Blick über die Dolomiten, die Brentagruppe, das Cividale und das Ortler Massiv. Sie werden auch die alte ländliche Welt erleben: die Arbeit der Bauern hat die Bergwelt und Kultur geformt. Außerdem befindet sich der Höhenweg am Fuß, und teilweise auch im Herzen des wunderschönen Naturparks Texelgruppe, der mit einer Ausdehnung von 33.000 Hektar das ideale Platz ist, um Seen, Täler und Gipfel zu entdecken. Um das Gebiet am besten zu geniessen, empfehlen wir Ihnen, nicht nur Tageswanderungen zu organisieren, sondern den ganzen Höhenweg in 3-5 Tagen zu Fuß zu gehen.

Natürlich kann jeder die einzelnen Etappen irgendwo anfangen. Auf jedem Fall soll man auf die Unterkunftmöglichkeiten achten. Mit einer langen Wanderung werden Sie die faszinierenden Naturkontraste der Meraner Berge beobachten. Der Meraner Höhenweg bestehet aus dem Nord- und dem Südenpfad. 

Wanderzeit: 3-5 Tage
Noten: der Höhenweg ist befahrbar auch in mehreren Etappen

Ausrüstung: es hängt von dem Weg, den Sie wählen. Der Meraner

Höhenweg bietet verschiedene Wanderungen, die sowohl einen Tag als auch

mehrere Tage dauern können. Außerdem kann er auch der Ausgangpunkt für

Ihre Besteigungen werden.

Meraner Höhenweg Nord
Er findet seinen Anfang in Katharinaberg (Schnalstal). Seine Begehung ist von der Schneeschmelze abhängig, denn das Pfossen- und Pfelderertal sind oft bis in den späten Frühling hinein schneebedeckt und der Weg von Lawinen- und Murenabgängen bedroht. Von Katharinaberg (1245 m) ausgehend verläuft die Wanderroute in das Pfossental nach Nassereith (1534 m.) und zum Vorderkaser (1693 m.). Dann geht es weiter über die Rableid-Alm, und zum Eishof (2069 m.). Die phantastische Gipfelkulisse (Texelspitze 3318 m, Roteck 3337 m, Hohe Weiße 3281 m, Hohe Wilde 3481 m und Hintere Schwärze 3624 m) umrahmt dieses Tal wie ein natürliches Amphitheater. Vom Eishof geht es weiter taleinwärts, fast bis zum Talschluss. Der Weg wird steiniger und steigt nochmals kräftig an bis zum Eisjöchl (2908 m.), dem höchsten Punkt der Umrundung. Als Stützpunkt dient hier die Stettinerhütte (2875 m.). Der Weg führt nun hinunter nach Pfelders (1622 m), das Pfelderertal hinaus, um über Inner- und Außerhütt in Ulfas (1500 m.) den Anschluss an den Meraner Höhenweg Süd zu erreichen.

Gehzeiten:
Katharinaberg - Vorderkaser 2½ Stunden
Vorderkaser - Eishof 1 Stunde
Eishof - Stettinerhütte 3 Stunden
Stettinerhütte - Pfelders 1 Stunde
Pfelders - Innerhütt 1 Stunde
Innerhütt - Ulfas 2 Stunden
Beste Jahreszeit:
Spätsommer bis Herbst
Orientierung:
gut markierter Weg Nr. 24

Meraner Höhenweg Süden
Von Ulfas (1369 m.), im Passeiertal, verläuft die Wanderroute über den einsam gelegenen Gögelehof (1295 m) nach Christl (1132 m).
Südlich prägt die Kulisse der Sarntaler Alpen das Bild, östlich der Jaufenpass. Vorbei an Matatz (1098 m.), Magdfeld (1147 m.) und Vernuer (1100 m.) erreicht man die Hochmuth-Höfe (1361 m.). Diese Hofgruppe presst sich wie ein Adlernest an den Steilhang der Mutspitze.

Die Route führt weiter über das Hochganghaus (1839 m, höchster Punkt der Südumrundung), über die Gojener Alm (1824 m.), die Tablander Alm (1788 m.), Nassereith (1523 m.), den Giggelberg (1535 m.), Hochforch (1555 m.), Innerforch (1460 m.), Linthof (1386 m.) und Kopfron (1436 m.) nach Katharinaberg (1245 m.).

Die Südumrundung ermöglicht reizvolle Tages- und Mehrtageswanderungen. An manchen gesicherten Stellen bedarf es Schwindelfreiheit.

Gehzeiten:
Ulfas - Matatz 2½ Stunden
Matatz - Magdfeld 1½ Stunden
Magdfeld - Gander - Vernuer 3 Stunden
Vernuer - Gfeis - Hochmuther 4½ Stunden
Hochmuther - Hochganghaus 2 Stunden
Hochganghaus - Gigglberg 4½ Stunden
Gigglberg - Katharinaberg 5 Stunden  
Beste Jahreszeit:
von Mai bis zu den ersten Schneefällen (November)