Terlan

Terlan befindet sich wenige Kilometer nordwestlich von Bozen, in Südtirols Süden. Es liegt mitten in Weinbergen und Obstgärten und ist ideal zum Wandern und Mountainbiken in der Umgebung. Hier findet man auch Geschichtszeugen wie die mittelalterliche Burgruine Neuhaus, Ruine Greifenstein und verschiedene gotische Kirchen. Außerdem werden das ganze Jahr über viele Events veranstaltet.

Die Ortschaft Terlan ist von einer einzigartigen Naturlandschaft gekennzeichnet, in der Weinreben, Obstbäume und die beliebten Spargel gedeihen. Das Dorf ist ein idealer Ausgangspunkt für wunderschöne Wanderungen und Radtouren auf dem Terlaner Weinweg, eine gute Gelegenheit, um die Weine der Region kennenzulernen, oder auf dem Radweg zwischen Meran und Bozen, der der Etsch entlang verläuft. Wer in höheren Lagen wandern will, der kann mit einer der Seilbahnen auf den Salten fahren. Außerdem gibt es auch eine abenteuerlichen Klettergarten mit Hochseilparcours, Seilen und Hängebrücken, auf denen viel Gleichgewicht gefragt ist.

Aus geschichtlicher Hinsicht findet man hier die Burgruine Neuhaus, das unter dem Namen Schloss Maultasch bekannt ist: Auf einem Felsvorsprung über dem Dorf liegt die Ruine, von der man von Tal aus nur den fünfeckigen Bergfried sieht. Auf der Straße nach Mölten beginnt ein gemütlicher Wanderweg, der zum Schloss führt und vor allem für Familien mit Kindern geeignet ist. Die Ruine Greifenstein ist eine Ansammlung von Burgtrümmern auf einem vertikalen Felsen, von Ortskern abgelegen. In der Vergangenheit hatte die Burg einen großen Vorbau zur Verteidigung. Man erreicht sie von der Fraktion Siebeneich aus auf einer 1-2 stündigen Wanderung.
In Terlan gibt es zwei wichtige, sakrale Bauten. Die gotische Pfarrkirche zu Maria Himmelfahrt stammt aus dem späten 14. Jahrhundert und hat einen kleineren, romanischen Seitenturm aus dem 13. Jahrhundert. Im Inneren der Seitenkapelle befindet sich die Plastik "Krönung Mariens durch Christus", während der Chor die wahrscheinlich ältesten Fresken aufweist, die im Jahre 1399 entstanden sind und ein Werk der Bozner Schule sind. Nennenswert ist auch die Kapelle St. Antonius, ein kleiner Zentralbau mit einer Kuppel über dem kreuzförmigen Grundriss, im Inneren auf dem Altar mit zwei Säulen und den Statuen der Heiligen Johannes und Jakobus, die dem Bildhauer Cristoforo Benedetti aus Castione zugeschrieben werden. Die Kapelle ist nicht zugänglich.

Zu den wichtigsten Veranstaltungen gehören die Terlaner Spargelzeit Ende April, bei der man einheimische Gerichte, Musik und guten Wein genießen kann, die Terlaner Urbansnacht Ende Mai, bei der die Terlaner Kellereien ihre besten Weine kredenzen, und das "Hoametfescht" der Schützenkompanie Terlan am ersten Augustwochenende.

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