Die Geschichte der Schneeschuhen

Heutzutage sind Schneeschuhwanderung ein modischer und verbreiteter Sport. Jedenfalls sind sie nicht immer eine lustige Tätigkeit für die Freizeit gewesen. 
In der Vergangenheit waren die sperrigen Schneereifen vor allem von Jägern und Bauern verwendet, um in den schneebedeckten Landschaften mühevoll voranzugehen, ohne einzusinken.

Schneeschuhe bestanden damals aus einem Holzreifen mit zusammengebundenen Lederstreifen. Ein nicht zu enger Riemen band die Schuhe mit den Schneereifen fest.
Zwischen 18. und 19. Jahrhundert führte das Heer in Hochpustertal unterschiedliche Mittel ein, um sich im Winter zu bewegen, und Schneereifen wurden beiseite gelegt.

In den letzten Jahren beobachtet man jedoch eine Gegentendenz beigewohnt: Die Ausflüge auf dem Schnee sind wieder modisch geworden.
Schneereifen sind für die nicht zu steilen Abhänge besonders geeignet. Außerdem kann man damit ohne Probleme auch im Spätwinter auf den Schneefeldern laufen.
Auch das Grundmaterial wurde verbessert: Die alten Holz- und Lederreifen sind Schneereifen geworden, die mit besonders leichten und für die Menschenbewegungen geeigneten Materialien hergestellt werden. Dank den Rißschutzmaterialien, Titanlegierungen und anderen Neuigkeiten hat man nun große Fortschritte erzielt.

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