Schloss Stenico

Als Vorposten der Herrschermacht der Fürstbischöfe von Trient in den Judikarien thront Castello di Stenico an einer strategischen Stelle auf einer hohen Felskuppe über dem gleichnamigen Dorf. Es handelt sich hier um eine der ältesten Festungsanlagen - sie wurde bereits ab dem Jahr Tausend erwähnt - die bis zur österreichischen Herrschaft reicht.

Der älteste Burgkern stammt aus dem 12. Jh. und wurde im Laufe der Zeit von den Bischöfen Vanga, Hinderbach und Clesio nach und nach verändert und erweitert, wodurch verschiedene Baustile, vom romanischen bis zum Renaissancestil, in diesem Schloss verschmolzen. Seit 1973 wurde das Schloss der Autonomen Provinz Trient übertragen.

Beachtlich sind die Fresken in den Hauptsälen, die vielleicht ein Werk des Malers Marcello Fogolino sind, der schon am Hof von Bernardo Clesio in Trient tätig war.

In der Burg finden Ausstellungen, Gegenwartskunst- und Fotografiewettbewerbe statt.

Zur Burg gelangt man über eine steile Rampe, die die Piazza des Orts Stenico mit der nördlichen Seite der äußeren Mauerumgrenzung verbindet. Dabei kommt man an den ehemaligen Ställen der Burg vorbei, in denen heute ein Hotel untergebracht ist. Der Eingang besteht aus einem Portal mit einer Archivolte, umrahmt vom Grün des kleinen Waldes.

  • ORTSCHAFT Stenico
  • AUSTELLUNGEN Gegenwartskunst- und Fotografiewettbewerbe
  • TELEFON Tel.: 0465/771004
  • ÖFFNUNGSZEITEN Bis Halb März nur am Sa und So, Halb März Di - So 9.30 - 17, von Mai bis November 10 - 18