Schloss Pergine

Das Schloß in Pergine aus dem 15. Jahrhundert wurde am Anfang des 20. Jahrhunderts zu einem Beispiel einer mittelalterlichen Festung umgebaut.

Die Burg ist in ihrer baulichen Substanz beinahe intakt geblieben. Sie gehörte lange Zeit während der Herrschaft von Margarete Maultasch und später von Maximilian I. den Tiroler Fürsten. 1531 gelangte sie in den Besitz der Fürstbischöfe von Trento. Bis Anfang des 20. Jahrhunderts gehörte sie der Trentiner Kirche; dann wurde sie von einer privaten Gesellschaft übernommen und umgebaut und ist seither Herberge und Gaststätte.

Der Festungskomplex, der sich über den gesamten Hügel erstreckt, ist in zwei ineinander geschobene Mauerumgrenzungen unterteilt: die mittelalterlichen Verteidigungsstellungen (der Hauptturm, die Türme ...), die Wohngebäude aus der Renaissance (unter architekturgeschichtlichem Gesichtspunkt ist der imposante achteckige Pfeiler interessant, der am Eingang eine Gewölbedecke trägt). Erwähnenswert ist auch das sogenannte "Gefängnis des Tropfens" und das Kaminzimmer, in dem der Legende nach eine geheimnisvolle "weiße Dame" erschien.

Privateigentum (Restaurant und Hotel sind in der Urlaubssaison geöffnet). Teilweise zu besichtigen.

Für weitere Informationen
Castel Pergine
Via al Castello 10 - Pergine Valsugana
Tel. (+39) 0461 53 11 58