Schloss Ehrenburg / Casteldarne

Das neue Schloss ist von der alten Burg geschieden durch zwei runde Ecktürme mit verkümmerten Schwalbenschwanzinnen und einem viereckigen Turm, der seiner Buckelquadern wegen volkstümlich «Römerturm» genannt wird. Die ursprünglich kleine Burg reicht mit ihrem Anfang ins 12. Jahrhundert zurück. Die Herren von Ehrenburg, die späteren Grafen von Künigl, werden zuerst 1198 erwähnt.

Ländliches Wohnschloß aus der Barockzeit mit Fresken, Bilderschmuck und Mobiliar, das vollständig eingerichtet zur Besichtigung offensteht.

In den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts wurde zum alten Burgbau, mit Baubeginn 1512, eine weitläufige Neuanlage hinzugefügt, ein prachtvoller Arkadenhof, und in der Folgezeit die erste und schönste Renaissanceanlage des Pustertales im Geschmack des Grafen Kaspar Künigl durch die Hand des Meisters Lucio da Trento. Besonders bemerkenswert ist der Audienzsaal des Fürstbischofs (1730-1737).

Das Schloss kann nicht besichtigt werden.