Kunst und Kultur im Süden Südtirols: die Monumente

Es ist unmögliche, alle Monumente dieses Gebiets zu erwähnen, da in jedem Dorf und in jeder Siedlung in jedem Ecken sich kleine Wunderwerke verstecken.

In St. Florain (Neumarkt) empfiehlt sich die Besichtigung des Hospizes "Klösterle" aus dem 13. Jahrhundert. Auf der ersten Reise nach Venedig 1494 zwang eine Überschwemmung den berühmten deutschen Maler Albrecht Dürer beim "Klösterle" in Richtung Buchholz abzuzweigen, um ins Cembratal zu gelangen. Fünf seiner Aquarelle bestätigen diese These. So malte er die Mühle in Buchholz oder die Erdpyramiden und das Schloss von Segonzano. In Terlan ist die gotische Pfarrkirche mit einem Fresko aus dem 15. Jh., das den Hl. Christophorus zeigt, einen Besuch wert. Die Kirche besitzt zwei Glockentürme: einen romanischen, der ihr direkt angegliedert ist und einen allein stehenden, der im 19. Jh. umgebaut wurde.
Die Ruine der St. Peter Basilika in Altenburg bei Kaltern ist wahrscheinlich die älteste Kirche Tirols. Sie soll vom heiligen Vigilius von Trient im 6.Jahrhundert erbaut. bzw. gestiftet worden sein. Leider sind die Wandgemälde von Thomas Egnolt aus dem Jahre 1400 nur noch bruchstückhaft erhalten. Der mythische Platz kann über einen gesicherten Steig durch die Rastenbachklamm erstiegen werden. Der Weg ist zwar gut gesichert, doch ist ein Begehen mit kleinen Kindern wegen zeitweiser Rutschgefahr abzuraten.