Die Stiftsbibliothek

Zu den Hauptaufgaben der Augustiner-Chorherren von Neustift gehört von Anfang an die Pflege der feierlichen Liturgie, das gemeinsame Chorgebet und dann vor allem die Tätigkeit in der Pfarrseelsorge. Mit ihren Klosterschulen und dem Interesse für Wissenschaft und Kunst wurden die Chorherren bedeutende Träger für das kulturelle Leben. Zwischen den XIV und XVI Jahrhundert wurde das Kloster Sitz einer bekannten Miniaturmalerschule und sie wurde mit wertvollen malerischen Dekorationen bereichert. Die Stiftsbibliothek wurde im XVIII Jahrhundert von Giuseppe Sartori entworfen. Eine Sammlung von 76000 Bänder von Manuskripten und Miniaturen, und die ausgearbeiteten Stuckwerke in den Räumen, unterscheiden diesen Stift von anderen. Zudem befindet sich in der Pinakothek eine beachtenswerte Sammlung an gotischen Tafelmalereien: die Kreuzigung, wo der böhmische Einfluss offensichtlich ist und die Votivtafel aus dem XV Jahrhundert.

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