Die Erdpyramiden von Segonzano

Die Pyramiden von Segonzano, auch bekannt als Erdpyramiden, befinden sich im gleichnamigen Dorf, im Cembratal, am Ufer des Flusses Alvisio. Ein einzigartiges Phänomen im ganzen Trentino: in Reihen angeordnete Säulen die bis zu 20 m hoch sind, und meistens mit einen großen Porphyr-Stein bedeckt sind. Eine echte Sehenswürdigkeit die immer viele Wissenschaftler und auch Naturbegeisterte zu sich zieht. Diese Giganten können ganzjährig besichtigt werden dank einer einfachen Strecke. Um sie zu bewundern zahlt man eine Eintrittskarte.

Die Pyramiden von Segonzano können als echtes Meisterwerk der Natur betrachtet werden, sie entstanden nämlich vor 50.000 Jahren auf Grund der Erosionskraft der Gletscher des Alvisio und der folgenden Zersetzung der Felsen. Die Moränenablagerungen wurden von der korrosiven Wasseraktion langsam erodiert, und dies schaffte diese originelle Spitzen die jegliche Gesetze des Gleichgewichts herausfordern.

Diese Goldgelb gefärbte Erdpyramiden sind so ähnlich wie Orgelpfeifen gruppiert, und ihre Form ähnelt die einer Kegel die mit einen Stein bedeckt ist, oder die eines mit Hut bedeckten Giganten: dies der Grund des Begriffes Omeni de Tera, was so viel heißt wie ,Männer aus Erde', womit die Einwohner sie bezeichnen. Am Ort kann man mehrere Arten von Pyramiden bewundern, es gibt die sogenannten Spitzenpyramiden, an welcher der ,Hut' fehlt, und die Kammpyramiden, die spitze und scharfe Umrisse besitzen.

Am Fuße der Pyramiden liegen Moos, Blätter und Wurzeln, die heutzutage die Erosionskraft des Wassers ein wenig verlangsamen.

Die Pyramiden kann man dank einer einfachen und ausgestatteten Strecke erreichen, vor Ort findet man auch Einkehrmöglichkeiten und Panoramaterrassen.

Seit 2011 hat die Gemeinde von Segonzano eine Eintrittskarte für die Besichtigung der Pyramiden eingeführt (je Erwachsener zahlt man 3,00 Euro), mit Schulen- und Gruppenrabatte. Die Kassen sind Saisonmäßig an Feiertagen und Werktagen von 9 bis 18 Uhr geöffnet.