Das türkische Dampfbad

Das türkische Dampfbad vereint Wohlbefinden und Erholung mit der Wirkung des Wasserdampfes, der die Haut reinigt und die Atmung verbessert. Außerdem ist es ein Ort des gemütlichen Beisammenseins, jene Bedeutung, die es damals und heute in den Herkunftsländern hat.

Das türkische Dampfbad ist wahrscheinlich eine der ältesten Wellnessanwendungen: Bereits Ägyptern, Griechen und Römern war es bekannt, später auch den Arabern, die es mit dem traditionellen Hammam wieder aufleben ließen. Das Bad wird in geschlossenen Räumen genommen, die maximal 60°C erreichen, dafür aber eine Luftfeuchtigkeit von 90-100% aufweisen.

Im Vergleich zur finnischen Sauna, wird der Körper im Dampfbad nicht so intensiv zum Schwitzen gebracht, da der Saunagang aber länger ist, ist der Wasserverlust höher. Durch das Schwitzen werden eine Körperfunktionen angeregt, wie etwa der Kreislauf und die Tiefenreinigung der Haut. Das türkische Dampfbad entspannt, strafft und wirkt positiv auf das Nervensystem, da es hilf, den Alltagsstress zu bewältigen.

Meist wird ein Saunagang in zwei Phasen unterteilt: In der ersten Phase betritt man einen in Dampf eingehüllten Raum, wo man etwa 15 Minuten lang liegen bleibt, um den Kreislauf anzuregen, anschließend taucht man in frisches Wasser ein. Dieser Vorgang kann mehrmals wiederholt werden: Wichtig ist vor allem eine 20-minütige Ruhezeit nach dem Saunieren, die auch mit einer wohltuenden Massage kombiniert werden kann.

Wer unter Kreislaufbeschwerden und Hautkrankheiten leider, sollte auf das türkische Dampfbad verzichten.