Arabba - Pordoijoch

Der Wind in den Haaren, gewundene Straßen, der Motorrad flitzt, das Fahrrad klettert empor. Und oben, die prächtige Landschaft der umliegenden Dolomiten. Hier in Arabba und auf dem Pordoijoch werden Sie die Wolken fast berühren, auch dank der zahlreichen Kletterrouten. Und im Winter können Sie die Skipisten der nahen und mächtigen Massive wie Sella und Marmolada nicht verpassen.
Mit seinen wichtigsten Zentren Livinallongo del Col di Lana und Arabba liegt das Tal von Livinallongo in einer privilegierten Lage, und deswegen ist es ein Idealort für Ferien im Sinne von Spaß, Entspannung und Natur.

Insbesondere wegen des Radsports ist dieses Gebiet berühmt geworden. Nämlich ist der Pordoi Pass, der Arabba mit Canazei in Trentino verbindet, jahrelang eine Etappe des Radrennens Giro d'Italia gewesen: Wenn man auf diesen Straßen Rad fährt, erlebt man die Heldentaten von wichtigen Sportlern wie Fausto Coppi wieder, an dem einen Denkmal gewidmet wurde. Außerdem ist er einen wichtigen Durchgangsort für verschiedene internationale oder nicht-kompetitive Radrennen, wie z. B. die Maratona dles Dolomites oder das Bergzeitfahren Arabba - Pordoi Pass und das Sella Ronda Bike Day, rund um die Sella Gruppe: Einen ganzen Tag lang bleiben die Pässe Sella, Gardena, Campolongo und Pordoi für den Verkehr gesperrt und sind nur für Radfahrer zugänglich.
Neben diesen technischen und anspruchsvollen Touren gibt es auch einfachere Mountainbike-Touren für die ganze Familie, bei denen man die Schönheiten der Umgebung bewundern kann.
Diese Straßen sind auch für Motorradtouren gut geeignet: Damit kann man die Pässen des Giro d'Italia und die Täler dieses alten Ladinischen Landes entdecken. 

Das Sass Pordoi ist von Bergsteigern und Free Climbers sehr bekannt. Es liegt nördlich des Passes und bietet zahlreiche Kletterrouten, wie z. B. die Route Maria, die vom Bergführer Tita Piaz in den 30er Jahren geschaffen wurde, die Route Dibona und die Route Fedele Bernard.
Hinzu kommt der Höhenweg Nr.2, der die Städte Brixen und Feltre verbindet.
Wer gerne wandert wird auf dem Viel del Pan prächtige Landschaften bewundern können: Der Pfad verbindet der Pordoi Pass mit der Station der Seilbahn Portavescovo und wurde damals für den Transport von Waren von der Fassatal zum Fluss Cordevole verwendet.

Im Winter geht der Spaß auf den Skipisten von Portavescovo, die im Dolomiti Superski Karussell liegen weiter. Arabba ist auch ein Ausgangspunkt um die Marmolada, die anderen Täler rund um die Sella Gruppe und den Sella Ronda mit den Skiern zu erreichen. Hier kann man Freeride und Skibergsteigen treiben, mit Schneeschuhen und Motorschlitten wandern, eislaufen, während Kinder auf einem Sonderbereich, dem Ski Kinder Garten, Spaß haben.   

Liebe geht durch den Magen!

Arabba und das gesamte Fodom Tal bieten eine breite Auswahl an Produkten wie Speck, Alpkäse, Wildkräuter wie grisoi, und Haputgerichten wie casunciei (kleine Maultaschen gefüllt mit Spinat oder Kürbis und mit geräuchertem Ricotta und geschmolzenem Butter gewürzt); tircle (Teigscheiben, gefüllt mit Spinat oder Krauten); balote (Speck-, Spinat- oder Käseknödeln in der Brühe); panicia oder menestra de orz (Gerstensuppe mit geräuchertem Schweinhaxe). Kuchen haben wir nicht vergessen: Canifli (kleine Pfannkuchen) und crafons (Pfannkuchen mit Weizen- und Roggenmehl und Kümmel). Und endlich die aromatisierten Schnäpse.

Wanderungen in der Geschichte  

In dem ganzen Tal und in seinen prächtigen Landschaften sind die Spuren der Geschichte, die diese Bevölkerung erlebt hat, sichtbar. Dieses Gebiet wurde lang von den Bischöfen Brixen geherrscht, 1796 fiel es unter die Herrschaft Napoleons und 1815 wurde sie wieder Teil Österreichs. Erst am Ende des Ersten Weltkriegs wurde es Italien einverleibt.

Die Spuren dieser Geschichte kann man heute noch in vielen Orten sehen: In den Ruinen des Schlosses Andraz, eine Festung aus dem Jahr 1000; in dem Berg Col di Lana, die Kriegsfront, wo man die alten Militärstraßen beschreiten und die Resten von Festungen bewundern kann, auf dem Pordoi Pass, wo ein Beinhaus mit den Körpern von rund 500 Gefallene in der österreichisch-ungarischen Front im Ersten Weltkrieg liegt, und in der Alten Mühle, wo Roggen und Gersten gemahlen wurden. 

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