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Valle di Cadore

Ausgehend von Centro Cadore in Richtung Val Boite Tal, das nach Cortina d’Ampezzo führt, trifft man als erstes auf die Gemeinde Valle di Cadore im Bellunese. Neben dem Hauptort umfasst die Gemeinde auch die Dörfer Vallesina und Venas, die entlang des Seeufers unterhalb der Hauptstraße liegen. Das Gebiet am Fuße des Antelao bietet zahlreiche Wandermöglichkeiten in den Bergen sowie Spaziergänge entlang der historischen Gassen des Ortskerns.

Valle di Cadore ist ein beliebter Ferienort für einen Aktivurlaub. Es bietet nämlich zahlreiche Wanderungen in der Natur (empfehlenswert ist z.B. der Weg, der vom Dorf zur Schutzhütte Costapiana führt, die auch mit dem Auto erreichbar ist) und wird außerdem vom Radweg “La Lunga Via delle Dolomiti” durchquert, auf dem es etwa 20 km bis nach Cortina d’Ampezzo sind.

Neben der unberührten Natur bietet die Ortschaft auch geschichtliche Highlights für jene, die die alte Römerstraße im typischen Dorf Costa entlanggehen. Der Weg wird von alten Berghäusern und Herrenhäusern flankiert, mit großen Gewölben und faszinierenden Balkonen. Entlang dieser Straße wurden auch römische Funde ans Licht gebracht, die heute im Archäologiemuseum in Pieve di Cadore aufbewahrt werden. Die Straße endet bei einem kleinen Felsvorsprung über dem Valle del Boite Tal. Hier liegt eine der faszinierendsten Kirchen des Cadore, die Pfarrkirche S. Martino aus dem 17. Jahrhundert, die mehrmals auf dem Überresten eines römischen Schlosses errichtet wurde.