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Santo Stefano di Cadore: Skilanglauf, Ski alpin, Trekking, Geschichte und Kultur

Auf diesem Land, wo wichtige Langlaufmeister wie Maurilio De Zolt, Silvio Fauner und Pietro Piller Cottrer geboren sind, können Skibegeisterte über 8 km Skipisten, 18 km Loipen und zahlreiche Möglichkeiten fürs Skibergsteigen finden. In Santo Stefano kann man aber auch andere Wintersportarten treiben, wie z. B. Eislaufen, Sleddog und Eisklettern. Kindern steht auch einen gut ausgerüsteten Winterspielplatz zur Verfügung.
In Sommer ist Santo Stefano fürs Trekking ideal: Hier kann man nämlich durch die Wälder von Valgrande, Val Popera und Val Visdende spazieren oder durch die Pfade der Popera- und Brentoni- Berggruppen wandern. Wenn Sie Sport und Kultur vereinen möchten, dann können Sie den Panoramaweg des Bergs Tudaio folgen: Der führt durch die alte Militärstraβe bis zum Forts der Ersten Weltkriegs. Andere Sportarten können hier getrieben werden, und zwar Reiten, Paragliding, Tennis, Mountainbike, und vor allem Klettern: Neben zahlreichen Kletterfelsen findet man hier auch die berühmte und von Kletterern beliebte Felswand des Crissin Bergs.

Santo Stefano ist immer ein wichtiges Zentrum des Holzhandels gewesen. Das merkt man vor allem in den zahlreichen Holz- Handwerkgeschäften und in der Fiera di Ognissanti (Fest Allerheiligen). Am Anfang wurden bei dieser uralten Veranstaltung nur Tiere und Waren verkauft. Heute bietet sie 200 Stände und tausende Besucher. Eine andere wichtige Veranstaltung ist der typische Karneval, der hier „Maskarade“ heiβt.  

Santo Stefano di Cadore liegt in einem Tal, da wo der Sturzbach Padola mit dem Fluss Piave zusammenflieβt. Es ist durch die Bergen Tudaio, Crissin, Aiarnola und Popera umgegeben und bildet das geographische und Handelszentrum des Comelico-Gebiet. Es bietet aber auch viele Tourismusangebote.

Viele Denkmäler sind eine Besichtigung wert: Die Pfarrkirche in Santo Stefano, mit einem Holzaltar aus der Schule Brustolons, die Kirche zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit in Costalissoio, die Kirche der Heiligen Lorenzo und Osvaldo in Casada, und die alte Kirche der Heiligen Filippo und Giacomo in Campolongo. In Costalissoio findet man auch das Museum des Surrealisten Malers und Bildhauer Luigi Regianini.