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I Santi Vittore e Corona

Die Legenden der Hl. Vittore und Corona

Seit 1096, als der Bau des Wallfahrtsort auf dem Monte Miesna begann, besteht eine umfangreiche Dokumentation der Feltriner Ergebenheit bezüglich den Märtyrer, dessen Feiertag jedes Jahr am 14. Mai zelebriert wird. Ein weiterer Feiertag, dass man "San Vetoret" nennt, wird am 18. September zelebriert, wobei man die Verlegung der zwei Märtyrer in dem Feltriner Wallfahrtsort in Erinnerung ruft. Diese Ergebenheit erfolgt durch die zahlreichen Legenden betreffend der Leben von Vittore und Corona, ihre Martyrer und die Ankunft Ihrer Reliquien nach Feltre. In der Volksphantasie war Vittore ein christlicher Feltriner Soldat und wurde als Bonifacio de Faci identifiziert. In Siria wurde er zusammen mit Corona, einer Jungfrau von Licopolo, gemartert. Coronas Körper wurde von seinen Waffenkollegen auf den Monte Miesna in der nebenstehenden Kirche des Familienschlosses transportiert. Eine weitere Legende berichtet hingegen, dass die Pferde, die die Körper der zwei gemarterten in einem Karren zogen, nicht mehr weiter gehen wollten. Als die Männer bei Tagesanbruch aufgeben wollten, kam eine alte Frau mit zwei mageren Kühen daher, die Ihnen erzählte, dass ihr Vittore erschien ist. Obwohl die Anwesenden in Gelächter ausgebrochen sind, konnten die Kühe den Karren bis zum Monte Miesna ziehen, und entlang der Strecke haben die Tiere auf den Felsen ihre Fussstapfen hinterlassen.