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Cibiana: Unten Wandmalerei und Geschichte, oben das Museum in den Wolken

Das ist Cibiana di Cadore. Auf 1.025 Meter Höhe, kann man in seinen Straßen die Murales bewundern, die die Geschichte des Dorfs erzählen, und auf 2.183 Meter Höhe finden Sie das Museum in den Wolken.

Die Ortschaft ist als Ort der Wandmalereien berühmt: Eine breite Pinakothek im Freien, wo Künstler aus der ganzen Welt die Hausmauer mit der Dorfgeschichte gemalt haben: Alltagsleben, alte Berufe, wie der Schlosser, der Käser, der Mühler, der Köhler…
Diese Kunstwerke wurden erstmals in den 80er Jahren gemalt, nach der Idee eines Auswanderers, (Osvaldo Da Col), und eines berühmten Künstlers (Vico Calabrò). Heutzutage zählt man über 50 Freskomalereien, die man mit einem angenehmen Spaziergang bewundern kann.
Der Startpunkt ist auf dem Kirchplatz, danach erreicht man den Ortsteil Pianezze, wo man den ersten Kunstwerk bewundern kann: Der Auswanderer. Danach geht man weiter Richtung Cibiana di Sotto – wo interessante Gebäude aus dem 16., 17. Und 18. Jahrhundert aufbewahrt sind –und schon bevor man den Ortsteil erreicht kann man den Tischler und den Schlosser bewundern. Weiter spaziert man durch den unteren Teil des Dorfes, bis Masariè. Von hier aus geht man zum Startpunkt zurück. Diese Tour kann auch mit dem Fahrrad gemacht werden.

Radfahrer sollten auch eine Tour durch die Schotterstraßen von Cibiana und durch die Pfaden im Wald nicht verpassen. Nach dem Murales-Rundgang fährt man weiter Richtung Col: Da beginnt die Schotterstraße durch den Wald, wo Sie etwas prächtiges bewundern können: Einen atemberaubenden Blick auf dem Berg Antelao und auf dem ganzen Tal, und Richtung Norden der Berg Tofana di Rozes.

Wenn man von Cibiana den Blick nach oben richtet, kann man den mächtigen Berg Monte Rite bewundern, wo das Messner Mountain Museum Dolomites –das Museum in den Wolken – liegt. Dieses internationale Museum der Bergen ist der höchste in Europa und wurde vom Bergsteiger Reinhold Messner gewollt. Es ist von Juni bis September geöffnet.
Während des Ersten Weltkriegs wurde auf dem Berg einen Hochburg gebaut, aus dem man die Täler von Zoldo und Ampezzo und die mächtige Dolomitengipfeln Pelmo, Antelao und Sorapiss überwachen konnte. Heutzutage wurde die alte Festung in einem futuristischen Museum umgewandelt: Eine Struktur aus Stahl und Glas, die Befunde, Fotos, Videos und Kunstwerke zum Thema Bergen aufbewahrt. Das Museum ist sowohl mit einem Bus als auch zu Fuß zu erreichen, durch die alte Militärstraße oder den Pfad, mit dem in zwei Stunden den Gipfel erreichen kann.