mappa alta via n.6

Höhenweg nr. 6

Strecke: von Sappada bis nach Vittorio Veneto.
Durchschnittliche Höhenquote: 2000 Meter
Durchschnittliche Dauer: 10/12 Tagen

Obwohl sich dieser Höhenweg zum Teil im Voralpen Territorium entwickelte, weist es strengere Merkmale auf als die typischen Höhenwege der Dolomiten Hochgebirge. Heute sind die Pfade zum Teil verwuchert oder unter dem Schutt entschwunden, vorhanden sind die Hauptpfade, gekennzeichnet und zum Teil auch ausgestattet, entlang deren der Weg "Alta Via dei Silenzi"(Weg des Schweigens) führt, wobei man keine Menschenseele antrifft.

Von dort aus wo der Piave entspringt hat "Alta Via" ihren Ursprung, und zwar unterhalb des Peralba, und erreicht Vittorio Veneto durch die Berggipfeln von Rinaldo, Tèrze e Clap, Monti di Sàuris, Tiàrfin, Cridola, Spalti, Monfalconi, Duranno-Cima dei Preti und Col Nudo-Cavallo. Die Durchschnittshöhe beträgt 2000 Meter mit unbeträtlichen Schwierigkeiten auf Felsen aber mit mehreren holperigen Strecken.

Eines der Hauptprobleme dieser Strecke ist der Wassermangel.

Der Höhenweg Nr. 6 beginnt von der Berghütte Sorgenti del Piave an, oder wo die Stasse "Val Sèsis" endet. Von Sappada aus benötigt man auf den Hauptweg 10 Tagen, oder 13-14 Tagen, wenn man folgende Strecke zurücklegt:

  • Der Aufstieg zum Sappada bis zur Quelle des Piave (Sorgenti del Piave) führt die Strasse Val Sèsis;
  • Die Durchquerung der Monfalconi;
  • Der Umweg zur Berghütte Tita Barba und Cavalèt;
  • Der Aufstieg zum Bivacco Frisacco bis zum Col Nudo;

Berghütte Sorgenti del Piave - Sappada
4 Stunden
Kurz vor der Quelle des Piave geht links ein Pfad ab (Wegweiser 136) und nach einer kurzen Strecke erreicht man eine Abzweigung. Man geht links (Wegweiser 129) westwärts weiter zum Sella del Monte Franza. Von dort aus gehen drei Pfade ab: man wählt den Pfad aus, welches nach Südosten zeigt und gelangt zum Passo del Mulo. Vom Pass aus geht es Pfadabwärts bis zu den Seen Laghi d'Olbe. Von hier aus richtet man sich nach Westen (Wegweiser 141) , und geht abwärts nach Süden zur Berghütte Monte Ferro (1563 m) und weiter nach Sappada (Ortschaft Granvilla - 1218 m).

Sappada - Berghütte F.lli De Gasperi
4 Stunden
Von Sappada (Granvilla) aus überquert man die Weiden bis zum Piave, geht durch eine Brückchen und mündet in der Valle del Rio Storto, folgen ein schmales Strässchen, das uns nach Rio del Gufo führt. Der Pfad 314 geht weiter dem Wildbach entlang. An der Abzweigung geht man links aufwärts zum Wasserfall. Der Pfad geht weiter bis zur Mündung vom Ciadin di Elbel, danach biegt er nach Süden ab und erreicht Passo Elbel. Auf dem Pass geht man links weiter auf einen Pfad, welches am Pfadende den Campanile di Mimoias umkreist (Wegweiser 315), geht nochmals nach links durch einen Wald bis zum Casera di Clap Piccolo. Auf den Pfad 201 erreicht man dann die Berghütte F.lli De Gasperi (1761 m).

Berghütte F.lli De Gasperi - Berghütte Tenente Fabbro
4 Stunden
Von der Berghütte F.lli De Gasperi aus nimmt man den Pfad 201 und verfolgen es bis zum Casera di Mimoias, dann geht es abwärts zum Rio Mimoias, überquert es und geht südlich weiter durch den Wald bis man in Casera Lavardeet angelangt ist. Von hier aus geht es rechts weiter, der Pfad führt uns bis Casera Campo und zum Wildbach Torrente Frison. Nicht weit entfernt vom Wildbach steht man vor einer Abzweigung. Man geht links weiter nach Casera Sottopiova und zur Berghütte Tenente Fabbro (1783 m).

Berghütte Tenente Fabbro - Berghütte Giaf
6 Stunden 30 Minuten
Von der Berghütte aus erreicht man Sella di Campigotto und geht weiter bis zur Abzweigung. Der Pfad geht abwärts nach Val di Roda, der in der Doana Strasse (1559 m) führt. Entlang dieses Strässchen geht es westwärts weiter bis zum Casera Doana. Man geht weiter Pfadaufwärts (Wegweiser 336) bis zum Passo del Ladro. Vom Pfad 336 abgekommen geht es aufwärts bis zum Col Pioi, und dann abwärts durch den Wald, entlang der Costa Bordonà. Auf ca. 1400 m steht der Wegweiser 207 der uns nach fienili di Stabie führt. Es geht weiter nach Passo della Mauria, geht dann nach Süden bis zum Wildbach Torrente Tora, überquert es und geht bis zur Quelle Sorgenti del Rio Vigogna. Geht in Richtung Val di Giaf weiter und nach einem kurzen Aufstieg erreicht man endlich die Berghütte Giaf (1405 m).

Berghütte Giaf - Bivacco Casera Laghet de Sora
6 Stunden
Von der Berghütte aus folgt man den Pfad 346, der aufwärts im Wald eindringt. Aus dem Wald heraus sieht man die Torre Spinotti und weiter vorn die Torre Antonio Berti. Der Pfad erreicht Forcella Scodavacca, und von hier aus steigt man im Val Pra di Toro ab und erreicht das weitläufige Casera Pra di Toro alpestre Trog. Im unterem Rand des Tals befindet sich die Berghütte Padaova (1278). Von hier aus folgt man den Wegweiser 350, der zum Rio Talagona absteigt. Man geht links dem Tal entlang, der Fosso degli Elmi genannt wird. An diesen Punkt trifft man den Pfad, der von Vedorcia her kommt an, und der uns nach Forcella Spe führt.

Bivacco Casera Laghet de Sora - Bivacco Griselin
8 Stunden
Von Bivacco aus folgt man den Pfad, der aufwärts nach Westen führt (auf Markierungen achten). Überquert einen grossen Trog bis man Forcella Val dei Drap erreicht. Steigt den entgegengesetzten Hang ab bis zum kleinen Sattel auf der rechten Seite. Überquert ihn bis nach Forcella dei Cacciatori, geht l'alta Valle dei Cantoni vorbei, steigt ein Kanal empor und erreicht Forcella Compol. Von hier aus geht es abwärts bis wir Bivacco Paolo Griselin erreicht haben.

Bivacco Griselin - Berghütte Maniago - Erto - Cimolais
6 Stunden
Von Bivacco aus folgt man den Pfad 358, der auf der Ebene von Cima der Frati entlang geht. Man beginnt aufzusteigen bis man den höchsten der drei Kerben der Costa dei Tass erreicht hat, die von der Berghütte aus ersichtlich sind. Man erreicht die Cima dei Frati und steigt den steilen Felsen auf der Geröllhalde ab, der von forcella dei Frati her rührt. Man erreicht Forcella Duranno wo wir den Wegweiser 374 antreffen. Man steigt über den Pass und geht abwärts nach Gravina del Duranno bis zur Berghütte Maniaco. Von der Berghütte geht es weiter auf den Pfad 374, der abwärts bis zum Kiesbett vom Torrente Semola führt. Überquert es, und auf der Strasse Richtung Erto geht es weiter. In Erto kann man den Autobus nach Cimolas nehmen.

Cimolais - Berghütte Alpago (Chies)
8 Stunden
Von Cimolais aus erreicht man Cellino di Sopra und dringt dann in die Val Chialedina vor, man geht Talaufwärts bis nach Casera Gravezza. Von hier aus geht es weiter bis man auf 1400 m ist, und biegt dann nach rechts aufwärts zwischen Latschenkiefer und Rotbuchen. Man gelangt an einer Höhle, die eine Madonnastatue aufbewahrt. Geht aufwärts bis zum Passo Valbona und geht in Richtung Col di Piero. Weiter geht es nach Montanes und setzt nach Pedol, Funes, Irrighe, Camera fort. Von hier aus geht man auf der Strasse in Richtung Berghütte Alpago.

Berghütte Alpago (Chies) - Berghütte Semenza - Cansiglio
7 Stunden
Von der Berghütte Apago aus folgen wir die Strasse in Richtung Osten nach Casera Cate. Kurz danach auf dem Pfad 924 taucht man, an der Talebene von Val Salatis, im Wald ein. Aus dem Wald heraus geht es weiter nach Casera Pian de le Stele und nach Val Salatis bis an einer Abzweigung, biegt nach rechts und beginnt aufwärts nach Forcella Laste zu gehen. Hier befinden sich Bivacco Laste und die Berghütte "C. e M. Semenza". Von der Berghütte aus geht es abwärts auf den Pfad 923 entlang der Val de Piera weiter bis zur Abzweigung, biegt nach links und gelangt in Casera Palantina. Ein Pfad führt nach Canaie. Von hier aus geht es weiter (Wegweiser 922) nach Campon.

Campon - Vittorio Veneto
7.30 Stunden
Von Campon aus folgt man die Strasse, die nach Palughetto führt. An der zweiten Kehre dreht man nach links auf ein Saumpfad, der fast bis Val Piccola führt. Wenn man das Strässchen überquert hat geht es S-W weiter bis man ein anderes Strässchen antrifft. Man folgt den Pfad bis er langsam unbequem wird, geht danach nach Col de Feda und gelangen dann in Casere Pizzoc. Der Höhenweg geht links weiter und steigt den Abhang von Agnelezza ab, bis man Monte Costiera erreicht hat. Der Pfad geht weiter abwärts bis an einer Strasse, die N-W seitlich der Costa di Serravalle bis zur cava di pietra aufwärts geht. Steigt über den cava und geht auf den Pfad weiter, der nach Vittorio Veneto piazza Serravalle führt.

Schwierigkeitsgrad:
Route ZS - ziemlich schwierig